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2005 war ein Spende-Rekordjahr

  • 20.03.2006
  • Aktuell

Noch nie wurde in der Schweiz so viel gespendet wie 2005: waren es im Vorjahr noch 820 Mio, stieg die Gesamtsumme jetzt auf 1,34 Milliarden Franken.

Dies ist primär auf die beiden Katastrophen Tsunami und Unwetter Schweiz zurückzuführen, aber nicht nur: "Die SpenderInnen hatten generell das Gefühl, es gebe mehr Leid in der Welt und sie zeigten sich solidarischer", kommentiert Martin Abele vom Marktforschungsinstitut gfs Zürich den Spendemonitor 2005. Sowohl die Anzahl SpenderInnen wie auch der einzeln gespendete Betrag nahmen deutlich zu: So machten neu 81 von hundert Personen (Vorjahr 63 Prozent) eine finanzielle Zuwendung. Die Höhe der Spenden eines durchschnittlichen Haushalts in der Schweiz variierte stark: In der Deutschschweiz stieg dieser Betrag von 600 auf 780 Franken, in der Westschweiz von 200 auf 260 Franken. "Vor allem die grossen Beträge kamen aus der wirtschaftlich stärkeren Deutschschweiz", erläutert Martin Abele die grossen regionalen Unterschiede.
Bei all diesen Zahlen spielte die Glückskette eine dominante Rolle - sie legte sowohl in Franken, in Marktanteilen, im Bekanntheitsgrad wie in Glaubwürdigkeit zum Teil massiv zu. Generell wurden Hilfswerke um 22% besser wahrgenommen, als noch im Jahr zuvor. "Ich gehe davon aus, dass diese Rekordzahlen dieses Jahr wieder auf frühere Werte zurückgehen werden", prognostiziert der Marktforscher Abele die mittelfristige Entwicklung der Spendezahlen.
Der Spendemonitor ist eine Erhebung unter 27 Schweizer Hilfswerken, die vom Schweizer Fundraising Verband koordiniert wird.

Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

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Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

Privatradios Pro

13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

 

 

 

Keystone

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Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

 

Swisscom

Swisscom

Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

SRG SSR

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Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.