Aktuelles

Göpf Berweger neuer Präsident der Projektkommission

  • 27.04.2006
  • Aktuell

Der Stiftungsrat der Glückskette hat am 27. April den Entwicklungsexperten Göpf Berweger (61) zum neuen Präsidenten der Projektkommissionen gewählt. Die beiden Gremien, die Projektkommission International (COPRO INT) und Schweiz (COPRO CH), verantworten die Finanzierung der Hilfsprojekte, welche von den 32 Partner-Hilfswerken der Glückskette vorgelegt werden. Göpf Berweger ist damit der zurzeit wohl „höchste Geldverteiler“ im Schweizer Spendewesen.

Göpf Berweger stammt aus Bütschwil/SG, besuchte die Schulen in St. Gallen und Langenthal und ist Dr. oec. der HSG. Er sammelte seine Drittwelt-Erfahrungen als Rot-Kreuz-Delegierter in Vietnam, Laos, Pakistan und Bangladesh, beteiligte sich an einem Forschungsprojekt über multinationale Unternehmen und arbeitete 13 Jahre bei Swissaid, einer Stiftung für Entwicklungszusammenarbeit, zuletzt als deren Generalsekretär. Darauf war er Mitgründer und Geschäftsführer der Gesellschaft für bedrohte Völker, die sich primär für die Menschenrechte einsetzt, und übernahm im Jahr 2000 die Leitung der Tagesstruktur für Asylsuchende (TAST). Daneben arbeitete er stets als Publizist, als Projektprüfer oder als Konsulent für Entwicklungsfragen.

Berweger wird Nachfolger von alt Radiodirektor Andreas Blum, der dieses Amt gut sechs Jahre lang innehatte.

Mehr dazu in der Radiosendung "Glückskette aktuell" vom 30. 4.06

Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

  • Privatradios Pro
  • Keystone
  • Swisscom
  • SRG SSR

Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

Privatradios Pro

13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

 

 

 

Keystone

Keystone

Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

 

Swisscom

Swisscom

Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

SRG SSR

SRG SSR

Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.