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Andreas Blum: Worte zum Abschied

  • 09.05.2006
  • Aktuell

Sechseinhalb Jahre lang präsidierte Andreas Blum, ehemaliger Nationalrat und Radiodirektor, die Projektkommission (COPRO) der Glückskette. Dieses Fachgremium prüft, bewilligt und kontrolliert die Finanzierung von Projektanträgen Schweizer Hilfswerke - Andreas Blum ist somit der höchste Geldverteiler der Glückskette-Spenden. Unter seiner Leitung hat die Glückskette in den letzten Jahren mehrere hundert Millionen Franken verteilt.

Jetzt hat dieses Amt seinem Nachfolger, Göpf Berweger (s. unten), angetreten. An der letzten COPRO-Sitzung wurde Blum nun mit vielen Dankesworten und langem Applaus verabschiedet. "Für mich schliesst sich nach 35 Jahren der Kreis all meiner humanitären Tätigkeiten", kommentierte Andreas Blum seinen Abgang. Was ihn an der Glückskette am meisten fasziniere sei die Erkenntnis, dass trotz viel Ego- und Individualismus in der Welt das Solidaritätswerk Glückskette immer wieder funktioniere. "Das kommt allerdings nicht von ungefähr: Hier wird mit enormem Engagement und hoher Professionalität gearbeitet". Sicher sei humanitäre Hilfe über weite Strecken Sisyphuswerk, und Hilfe leisten bloss ein Tropfen auf den heissen Stein. "Deswegen aber gar nichts mehr gegen Unrecht und Unglück zu tun, wäre die falsche Schlussfolgerung!".

Mehr dazu in der Radiosendung "Glückskette Aktuell" vom 7.5.06

Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

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Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

Privatradios Pro

13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

 

 

 

Keystone

Keystone

Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

 

Swisscom

Swisscom

Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

SRG SSR

SRG SSR

Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.