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Rekordjahr für die Glückskette

  • 29.06.2006
  • Aktuell

Das Jahr 2005 war für die Glückskette ein absolutes Rekordjahr, wurden ihr doch Spenden in der Höhe von 271,9 Millionen Franken anvertraut. Der grösste Teil davon - 204,1 Mio - entfiel auf die Sammlung zugunsten der Tsunami-Opfer (weitere 23,4 Mio wurden schon 2004 einbezahlt). Für die Unwetter Schweiz vom August wurden 49, 2 Mio Franken gesammelt, für das Erdbeben Kaschmir 10,9 Mio, andere rund 7,7 Mio. Dies geht aus dem soeben veröffentlichten Jahresbericht der Glückskette hervor.

Gleichzeitig prüften die beiden Projektkommissionen 240 Projekte und bewilligten deren 210 in der Höhe von 184 Millionen Franken. Die Projekte werden in 32 Ländern mit 33 Schweizer Partner-Hilfswerken realisiert. Neben der Katastrophen- und der Kinderhilfe prüfte die Glückskette im Rahmen ihrer Sozialhilfe Schweiz 2726 Gesuche und half mit rund 2 Mio Franken in 1922 Fällen insgesamt 4762 Personen im eigenen Land mit einem einmaligen Zustupf.

Der Jahresbericht enthält aber nicht nur Zahlen und deren Erläuterung. Er stellt am Beispiel von Katastrophenspezialist Charles Raedersdorf auch die Arbeit der unabhängigen Experten vor oder erzählt Müsterchen von Sammeltagen und Spendenaktionen: etwa von der Chequeübergabe durch Zirkuselefant Patmas oder von jenen Eltern, die gar den Kässeliinhalt ihres verstorbenen Kindes gespendet haben. Eine übersichtliche Weltkarte zeigt ausserdem, wo die Glückskette und ihre Partner-Hilfswerke in aller Welt in welchem Ausmass Hilfe geleistet haben. Stiftungspräsident Prof. Remigio Ratti richtet zudem ein grosses Dankeschön an die 1,2 Millionen Spenderinnen und Spender, die mit ihrer Unterstützung letztes Jahr eine über-wältigende Solidarität gezeigt haben.
Der Jahresbericht ist gratis hier erhältlich.

Mehr Infos in der Radiosendung "Glückskette aktuell" vom 25.6.06

Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

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Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

Privatradios Pro

13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

 

 

 

Keystone

Keystone

Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

 

Swisscom

Swisscom

Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

SRG SSR

SRG SSR

Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.