Aktuelles

Glückskette offen für alle Fragen

  • 10.09.2007
  • Aktuell

Die Tsunami-Hilfe der Schweiz in Sri Lanka - vor allem der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), des Schweiz. Roten Kreuzes und vom HEKS, und damit indirekt auch der Glückskette, ist von verschiedenen Seiten in letzter Zeit hinterfragt worden. Ursprung der Kritik sind Aussagen zweier früherer Mitarbeiter von Hilfswerken und ein interner Bericht der DEZA.

Die Geschäftprüfungskommission (GPK) des Ständerates wird die Vorwürfe in Bezug auf die DEZA nun untersuchen, zudem sollen bei der Stiftungsaufsicht des Bundes (EDI) Beschwerden, von denen die Glückskette bis jetzt offiziell keine Kenntnis hat (Mitte September eingetroffen), vorliegen.

Die Glückskette ist offen für sämtliche Fragen und hat den entsprechenden Stellen jede Zusammenarbeit und Einsicht angeboten. Die Glückskette ist überzeugt, dass auch in Sri Lanka - trotz schwieriger Bedingungen und Bürgerkrieg - grossmehrheitlich sehr gute Hilfe geleistet wurde. Sie hat die Arbeit ihrer Partner-Hilfswerke mehrmals vor Ort überprüft bzw. überprüfen lassen. Mehrere Audits und unabhängige Expertenberichte bestätigen diese Annahme, vorgeschlagene Korrekturen wurden laufend umgesetzt.

Die Glückskette ist in Sri Lanka in 44 Projekten von 14 Hilfsorganisationen und einem Betrag von 68,5 Millionen Franken engagiert. Im ganzen Tsunami-Gebiet ko-finanziert die Glückskette den  Wiederaufbau bzw. die Instandstellung von total 18'600 Häusern.

Mehr dazu in «Glückskette aktuell» vom 16.9.07

Fotos aus Sri Lanka

Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

  • Privatradios Pro
  • Keystone
  • Swisscom
  • SRG SSR

Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

Privatradios Pro

13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

 

 

 

Keystone

Keystone

Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

 

Swisscom

Swisscom

Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

SRG SSR

SRG SSR

Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.