Aktuelles

Neues Glückskette-Projekt: Integration von Minderheiten ins Berufsleben

  • 18.09.2007
  • Aktuell

Bildung und Arbeit – ein Projekt der Glückskette verschafft Jugendlichen ethnischer Minderheiten im Kosovo eine neue Zukunftsperspektive. Die Ausbildungsprogramme und die finanzielle Unterstützung ermöglichen nicht nur den Berufseinstieg, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zur Integration der ärmsten Bevölkerungsgruppe in die Gesellschaft.

Eines der grössten Probleme im Kosovo sind die fehlenden Bildungschancen und die hohe Arbeitslosigkeit. Insbesondere die Angehörigen ethnischer Minoritäten wie der Roma, der Askali oder der sogenannten «Kosovo-Ägypter» leiden unter der schwachen Wirtschaft. Armut und Isolierung verunmöglichen ihnen weitgehend auch acht Jahre nach Kriegsende den Zugang zu Bildung, Arbeit und medizinischer Versorgung.

Das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz (HEKS), eine Partnerorganisation der Glückskette, verfügt über langjährige Erfahrung im Kosovo. «Berufsausbildung und Arbeitschancen verhelfen diesen Bevölkerungsgruppen zu besserer Integration und sind eines der besten Mittel zur ‚Hilfe zur Selbsthilfe’», so das HEKS.

An ihrer neuesten Projektsitzung hat die Glückskette deshalb beschlossen, ein entsprechendes Hilfsprojekt von HEKS zu unterstützen. Sie finanziert dabei konkrete Ausbildungen, führt Coachings für einen erfolgreichen Berufseinstieg durch und unterstützt Inhaber von Kleinstunternehmen mit Starthilfen bei ihrem Schritt in die Selbstständigkeit.

Die Förderung der kosovarischen Minderheiten ist nicht nur grundlegend für die Verbesserung ihrer katastrophalen Lebensbedingungen. Deren Integration in die Gesellschaft ist auch entscheidend für ein friedliches Zusammenleben in der kriegsversehrten Region.



Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

  • Privatradios Pro
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Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

Privatradios Pro

13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

 

 

 

Keystone

Keystone

Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

 

Swisscom

Swisscom

Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

SRG SSR

SRG SSR

Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.