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Porträt: Alain Geiger, Leiter Projekte

  • 06.06.2008
  • Aktuelles

Eben kürzlich Vater geworden, ist Alain Geiger seit anfangs Jahr Leiter Projekte bei der Glückskette und gleichzeitig Mitglied der vierköpfigen Direktion. Er hat die Aufgaben von Héribert Kaeser übernommen, der - nach 14-jähriger Tätigkeit - im Januar einer heimtückischen Krankheit erlegen ist. Der 35-jährige Geiger koordiniert die Projektarbeit mit 30 Partner-Hilfswerken der Glückskette, analysiert, begleitet und kontrolliert jene Projekte, die von der Projektkommission (COPRO) bewilligt werden. Für unseren Newsletter hat er drei Fragen beantwortet:

Wie wird man Leiter Projekte bei der Glückskette?
Nachdem ich acht Jahre in der internationalen Entwicklungsarbeit - sowohl in Lateinamerika, Westafrika und mehreren Internationalen Organisationen - tätig war, kam bei mir der Wunsch auf, meine Erfahrungen breiter einzusetzen - und da ging gerade bei der Glückskette ein Türchen auf.


Was gefällt Ihnen an dieser Arbeit denn besonders?
Das Schwergewicht der Glückskette-Arbeit auf dem Humanitären, speziell die Zusammen-arbeit mit zahlreichen Hilfswerken. Ich sehe bei der Glückskette eine Hebelwirkung, einen Verstärker für die Umsetzung humanitärer Anliegen, zudem komme ich eng mit der Medienarbeit in Berührung. Diese Kombination ist eher selten.


Was treibt Sie Tag für Tag in Ihrer Arbeit an?
Ich habe ein sehr starkes Gerechtigkeitsgefühl in mir. Ein besseres Zusammenleben auf diesem Planeten ist für mich tagtägliches Bestreben. Humanitäre Hilfe ist dazu eine Möglichkeit, etwas mehr Gerechtigkeit zu schaffen.

Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

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Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

Privatradios Pro

13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

 

 

 

Keystone

Keystone

Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

 

Swisscom

Swisscom

Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

SRG SSR

SRG SSR

Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.