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122 Bananenschachteln voller Dokumente....

  • 23.06.2008
  • Aktuell

Richtig hiess er Louis Plomb, war Entertainer, Satiriker, Karikaturist, Chansonnier, Kolumnist, Radio- und Theatermann. Man kennt ihn jedoch unter dem Pseudonym Jack Rollan und er war Mitbegründer der Glückskette.

Jacques Plomb, Sohn von Jack Rollan, anlässlich der Übergabefeier in Lausanne

Das  Pseudonym habe er in Verehrung an den damals berühmten französischen Schauspieler Rollan gewählt, den Vornamen im Blick aufs amerikanische Showbusiness, erläutert sein Sohn, Jacques Plomb, die einmalige Geschichte seines Vaters. 1946 hatte er - zusammen mit dem Radioreporter Roger Nordmann - auf dem Sender Sottens (heute Radio Suisse Romande) die Glückskette erfunden, mehr als Unterhaltungssendung und aus spontaner Betroffenheit heraus: Die erste «Chaîne du Bonheur» galt Waisenkindern aus dem 2. Weltkrieg.

Als Jack Rollan im Frühjahr 2007 als über 90-Jähriger starb, hinterliess er eine Unmenge an Manuskripten, Kompositionen und Dokumenten: der Fundus umfasste 122 Bananenschachteln und stellt eine wertvolle Sammlung von Zeitdokumenten dar. Rollan war alles andere als bequem, bekämpfte schon früh Behördensturheit oder Rassismus und setze sich für die Freiheit des Geistes und des Individuums ein, was ihm oftmals auch Ärger einbrachte. Sehr erfolgreich war seine Radiorubrik «Le Bonjour de Jack Rollan», mit einem Zirkusprojekt erlitt er hingegen Schiffbruch.

Vor kurzem wurde anlässlich einer eindrücklichen Feier der geistige Nachlass von Jack Rollan von seiner Familie dem Staatsarchiv des Kantons Waadt übergeben. Hier steht es nun mit 51 Laufmetern und 7 Unterteilungen der neueren Kultur- und Geschichtsforschung zur Verfügung. Und so wird die markante Figur von Louis Plomb, alias Jack Rollan in all seinen Facette weiter leben.
Mehr dazu:«Archives cantonales vaudoises»

Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

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Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

Privatradios Pro

13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

 

 

 

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Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

 

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Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

SRG SSR

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Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

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