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Jahresbericht Glückskette: Hilfsprojekte für 42 Mio Franken finanziert

  • 02.06.2009
  • Aktuell

Die Glückskette hat im vergangenen Jahr Hilfsprojekte für 42 Mio Franken finanziert und mit vier Sammelaufrufen 9,2 Mio Franken an Spenden erhalten. 2008 wurden 135 Projekte in 34 Ländern in Zusammenarbeit mit 25 Partner-Hilfswerken in der Höhe von 17,7 Mio Franken neu bewilligt. Diese Unterschiede zwischen Spendeeinnahmen und Projektausgaben spiegeln die zeitverschobene Arbeitsweise der Glückskette wider, die sich nach grossen Katastrophen meist über mehrere Jahre erstreckt.

Durch die Finanzkrise waren direkt keine Spendegelder betroffen – jeder Spendefranken konnte als ein Franken eingesetzt werden. Hingegen litt die Glückskette unter der Tatsache, dass sie ihre Leistungen in Fremdwährungen finanziert. Die enormen Devisenschwankungen zwangen die Glückskette per 31.12.08 neun Millionen Franken an (dafür vorgesehenen) Schwankungsre-serven aufzulösen. Dieser virtuelle Buchungsverlust konnte im laufenden Jahr teilweise bereits wieder ausgeglichen werden. Die Glückskette legt Spenden, die nicht sofort eingesetzt werden, – je nach Projektdauer und Liquidität – in Festgelder und Obligationen an. Günstig hat sich ausgewirkt, dass Aktien weniger als 6 Prozent der Anlagen ausmachen und  langfristig disponiert sind.

Diese und weitere Zahlen können dem Jahresbericht 2008 der Glückskette entnommen werden, der die Leistungen der Katastrophen-, Kinder- und Sozialhilfe der Glückskette zusammenfasst und als Schwerpunkt dem Thema "Qualitätskontrolle" gewidmet ist. Der Jahresbericht ist kostenlos erhältlich (mittels einer an sich selber adressierten Klebeetikette) bei Glückskette,  Jahresbericht, 3000 Bern 14. Er kann auch via Kiosk bestellt oder direkt als Download im PDF Format.

Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

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Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

Privatradios Pro

13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

 

 

 

Keystone

Keystone

Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

 

Swisscom

Swisscom

Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

SRG SSR

SRG SSR

Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.