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Jahresbericht 2009: 33,4 Millionen Franken für Hilfsprojekte eingesetzt

  • 04.06.2010
  • Aktuell

Im Laufe des Jahres 2009 konnte die Glückskette 33,4 Millionen Franken für Hilfsprojekte einsetzen. Gleichzeitig wurden 23,7 Millionen Franken an Spenden zugunsten der Opfer von Katastrophen in verschiedenen Ländern gesammelt; 13,2 Millionen Franken allein am nationalen Sammeltag im vergangenen Oktober zugunsten der Betroffenen von Naturkatastrophen in Asien.

Vier Sammlungen prägten das Jahr 2009: Die Aufrufe zur Solidarität mit den Betroffenen in Gaza, des Erdbebens in Italien und der Überschwemmungen in Afrika. Dazu kam der nationale Sammeltag für Asien.

Im Dezember begleitete die Glückskette erstmals eine ganze Sammelwoche: SF und DRS 3 führten mit «Jeder Rappen zählt!» ein neues erfolgreiches Spendenformat in der Deutschschweiz ein. Die Aktion brachte bis heute über 9,2 Millionen Franken an Spenden für die «vergessene Katastrophe» Malaria.

133 neue Projekte umgesetzt
2009 wurden 133 neue Projekte im Gesamtwert von 19,2 Millionen Franken bewilligt. Diese werden von 25 Hilfswerken in 30 verschiedenen Ländern (so auch der Schweiz) umgesetzt.
Da die Glückskette Projektfinanzierungen in Tranchen ausbezahlt, die sich über mehrere Jahre erstrecken, steht das Sammelergebnis eines Jahres in keinem direkten Zusammenhang mit dem Total der eingesetzten Gelder. (Dies erklärt, weshalb 23,7 Mio. Einnahmen 33,4 Mio. Ausgaben gegenüber stehen). 

Kinderhilfe und Sozialhilfe
Neben den Aufrufen zur Solidarität mit den Betroffenen von Katastrophen engagiert sich die Glückskette seit ihrer Gründung auch in der Kinderhilfe und für Personen in finanziellen Notlagen in der Schweiz. 2009 kam diese Form der Hilfe wiederum 18 Kinderhilfsprojekten in 13 Ländern für 1,3 Millionen Franken zugute. In der Schweiz konnten 2'533 Personen mit einer Million Franken unterstützt werden.

Der Jahresbericht ist kostenlos erhältlich bei Glückskette, 3000 Bern 14, kann per E-Mail bestellt oder als PDF heruntergeladen werden.

Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

  • Privatradios Pro
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Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

Privatradios Pro

13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

 

 

 

Keystone

Keystone

Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

 

Swisscom

Swisscom

Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

SRG SSR

SRG SSR

Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.