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Tony Burgener – Fazit nach 100 Tagen

  • 13.04.2012
  • Aktuelles

Tony Burgener ist seit 100 Tagen Direktor der Glückskette – und sein erstes Fazit ist eindeutig: «Ich nehme die Glückskette als eine Kette der Solidarität wahr. Die Spenderinnen und Spender, das Glückskette-Team, die Partnerhilfswerke, die SRG und die Medien im Allgemeinen, aber auch Dienstleister wie Finanzinstitute und Telekomspezialisten, jedes Glied ist Teil einer Wertekette, einer Wertschöpfungskette, die es möglich macht, Betroffenen von Katastrophen effizient und nachhaltig zu helfen. Nach 100 Tagen stelle ich fest, dass alle Akteure am selben Strick ziehen.»

Solidarische Vereinigung der Schweiz

Gleich zu Beginn seiner Amtszeit wurde die Partnerschaft zwischen der Glückskette und der SRG SSR von 2001 angepasst und bestätigt, was für Burgener ein wichtiger Moment war. «Die Kraft der SRG, die Bevölkerung der Schweiz rund um ein Ereignis solidarisch zu vereinen ist einzigartig. Durch die Glückskette als humanitärer Arm der SRG kommt dies schlussendlich den Menschen, denen geholfen werden kann zugute. Man spürt in den Studios aller Landesteile, dass durch die Glückskette auch im sozialen und humanitären Bereich dem service public nachgelebt wird.»

Verkettung aufrecht erhalten

Burgener ist zudem überzeugt von der grossen Professionalität der Partnerhilfswerke der Glückskette. «Die Standards, welche die Hilfswerke sich heutzutage selber setzen und auch den Projekten auferlegt werden, sind extrem hoch. Man arbeitet zusammen und ist bereit, voneinander zu lernen.»

Nun gelte es, auch künftig die enge Verkettung der Akteure aufrecht zu erhalten und gegen aussen noch intensiver die Mechanismen und Arbeitsweisen der Glückskette zu kommunizieren. «Darauf lässt sich aufbauen, auch, um die Jugend für humanitäre Anliegen zu sensibilisieren.»

Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

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Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

Privatradios Pro

13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

 

 

 

Keystone

Keystone

Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

 

Swisscom

Swisscom

Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

SRG SSR

SRG SSR

Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.