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Gabriela Friedl – Ein Leben für die Katastrophenhilfe

  • 29.01.2014
  • Hintergründe

Gabriela Friedl hat ihr Leben der Katastrophenhilfe und der Hydrologie verschrieben. Als Expertin für Wasser und Hygiene der Copro International trägt sie entscheidend dazu bei, dass die von der Glückskette in diesem Bereich finanzierten Projekte zu einem erfolgreichen Abschluss kommen.

 

Studiert hat die gebürtige St. Gallerin Geologie in Bern und dann erst einmal eine wissenschaftliche Karriere angestrebt. Bald spezialisierte sie sich auf den Bereich der Wasserqualität und des Ressourcenmanagements und absolvierte Forschungsaufenthalte in Rumänien und Kanada. Schon immer hatte sie aber auch ein sehr starkes Interesse für die humanitäre Hilfe, weshalb sie vor zwölf Jahren, von einem Tag auf den anderen, die wissenschaftliche Karriere an den Nagel hängte, um für das Schweizerische Korps für Humanitäre Hilfe (SKH) und die DEZA zu arbeiten.

Expertin im Job-Sharing

Als erstes verbrachte sie dann gleich vier Jahre im Südsudan, arbeitete zwei Jahre im Bereich Wasser und zwei Jahre für die Minenräumung, wo sie für das geographische Informationssystem (GIS) zuständig war. Weitere Missionen folgten für verschiedene Minenräumungsorganisationen in Mosambik, Laos und der Westsahara. Heute hat sie für ihre verschiedenen Engagements in der humanitären Hilfe und den Job beim Amt für Umwelt beim Kanton Solothurn die ideale Lösung gefunden: Gemeinsam mit Katja Schobert hat sie eine Beratungsfirma gegründet und teilt sich mit ihr unter anderem den Experten-Job bei der Copro der Glückskette. Für beide Frauen ist dies eine wunderbare Möglichkeit, flexibel für diverse Auslandseinsätze zu arbeiten und gleichzeitig gut in der Schweiz verankert zu sein.

Von Latrinen bis zu Trinkwasser

Die Experten-Stelle für Wasser und Hygiene (Wash) in der Copro International wurde 2013 geschaffen. Die Sammlung «Jeder Rappen zählt» für sauberes Trinkwasser hatte dazu geführt, dass auf einen Schlag sehr viele «Wasser-Projekte» bei der Glückskette eingereicht wurden und Marina Marinov, Expertin für Bau, welche bis anhin diesen Bereich ebenfalls abgedeckt hatte, diese Anträge nicht mehr betreuen konnte.

Für Gabriela Friedl war dann auch der Einstieg in die Copro wie eine Explosion von verschiedenen Kulturen und Ansätzen. Fragen zu Latrinen, salzigem Grundwasser, das zu Trinkwasser aufbereitet werden soll, und Nebelfängern in Guatemala forderten sie, erlaubten es ihr aber auch, all ihre Erfahrungen in diesem Bereich einzubringen. An ihrer Arbeit für die Projektkommission schätzt sie besonders, dass die Auseinandersetzung mit den Projekten so lösungsorientiert ist: «Man versucht jeweils, das bestmögliche aus den Projekten herauszuholen».

Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

  • Privatradios Pro
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Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

Privatradios Pro

13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

 

 

 

Keystone

Keystone

Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

 

Swisscom

Swisscom

Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

SRG SSR

SRG SSR

Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.