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Die Glückskette – Ausdruck einer solidarischen Schweiz

  • 11.06.2014
  • Aktuelles

Die Glückskette versteht sich als Ausdruck der Solidarität der Schweizer Bevölkerung. Sie will ihre Werte heute direkter kommunizieren und tritt aus diesem Grund mit einer neuen visuellen Identität auf. In das überarbeitete Logo hat sie die Signatur «Die solidarische Schweiz» aufgenommen.

1946 in der Westschweiz als Radiosendung entstanden, hat sich die Glückskette im Laufe der Jahre zu einer Spendenplattform entwickelt, welche im Fall von Katastrophen das ganze Land mobilisiert. Mit der überaus grossen Unterstützung der SRG, der 25 Schweizer Partnerhilfswerke und einem soliden Kern von Spenderinnen und Spendern sowie Freiwilligen hat sich die Glückskette stetig entwickelt und ist heute eine in der humanitären Schweiz verankerte und etablierte Insititution.

Ursprung der solidarischen Schweiz


Das Wort «Solidarität» war im römischen Recht ursprünglich ein rein juristischer Begriff, der sich mit der Modernisierung der Gesellschaft gewandelt hat. In der Schweiz hat die «Gemeinschaft» seit jeher eine zentrale Rolle gespielt und sich in verschiedenen Formen gezeigt: Ab dem 19. Jahrhundert entstand eine dynamische Zivilgesellschaft und mit ihr viele Vereine und Stiftungen. In unserem Land hat sich eine starke soziale Solidarität entwickelt, wobei die Solidarität zwischen den Generationen immer schon besonders stark war. Die Schweiz, für viele religiös oder politisch verfolgte Menschen ein Land der Zuflucht, engagiert sich seit Jahrhunderten für die Opfer von Konflikten und Naturkatastrophen. Eine humanitäre Tradition, die zudem von einem bedeutenden Meilenstein geprägt ist: der Gründung des Roten Kreuzes durch den Genfer Henry Dunant.

Eine Signatur, die Sinn macht

Die Glückskette entstand aus der humanitären Tradition der Schweiz und ist ein Ausdruck dieser solidarischen Schweiz. Wenn die Stiftung ihrem Logo heute den Slogan «Die solidarische Schweiz» beifügt, dann weil sie sich als Ausdruck ebendieser Schweiz versteht. Denn in der Geschichte der Glückskette hat es sich immer wieder gezeigt: die Stiftung schafft es innerhalb von kürzester Zeit und ohne Selbstnutzen, Hunderttausende von Spenderinnen und Spendern, eine ganze Nation zugunsten der Opfer von Katastrophen in der Schweiz und weltweit zu vereinen und zu mobilisieren.

Diese landesweite Solidarität ist auch dank der Medien möglich, die es verstehen, das Elend und das Leid emotional zu transportieren und somit beim Publikum eine Geste der Solidarität ermöglichen.

Das Logo: die beiden ineinander verschlungenen "S" der solidarischen Schweiz


Erwähnt sei noch, dass das aufgefrischte Logo, die Grundaussage des Originallogos beibehält: Die Idee der Glieder einer Kette ist in der Illustration der beiden ineinander verschlungenen «S» der solidarischen Schweiz weiterhin sichtbar. Der Slogan wurde allen Sprachversionen des Logos hinzugefügt; im Ausland vertritt der bereits verwendete Name «Swiss Solidarity» für sich allein die gesamte Botschaft.

Öffentlichkeitskampagne


Die Glückskette will die Schweizer Bevölkerung und speziell die Jugendlichen in Zukunft aktiver für den Begriff der Solidarität, so wie die Stiftung ihn verkörpert, sensibilisieren. Die ersten Aktionen der Kampagne starten am 12. Juni:

I. #solfie
Die Glückskette lanciert in Zusammenarbeit mit den Medien 20 Minuten und 20 minutes den «Solfie»-Wettbewerb». Ein Solfie ist ein digitales Selbstporträt – ein Selfie –, das ein Bild oder eine Geste der Solidarität zeigt und mit dem hashtag #solfie in den sozialen Netzwerken geteilt wird.

II. Kampagnenbilder
Ein Element der Kampagne sind Kampagnenbilder, die in verschiedenen Medien, Netzwerken und Partnerwebsites publiziert werden.

III. Kampagnen-Website
Im Zentrum der Solidaritäts-Kampagne steht eine Website, die ab 12. Juni unter der Adresse solfie.glueckskette.ch, solfie.bonheur.ch, solfie.catena-della-solidarieta.ch und solfie.swiss-solidarity.org online ist. Auf dieser Website werden zentral alle Informationen und Aktionen der Glückskette und ihrer Partner rund um die Solidaritäts-Kampagne präsentiert. Auch die in den sozialen Netzwerken geteilten #solfies werden hier zentral hochgeladen.

IV. Was prominente Persönlichkeiten sagen
Parallel zum Wettbewerb mit 20 Minuten und 20 minutes drücken prominente Persönlichkeiten aus der ganzen Schweiz ihre Sicht der Solidarität in Bild und Text aus. Auch diese #solfies werden auf der Kampagnen-Website publiziert.

V. Spenden-App für das Smartphone
Die Glückskette lanciert im Rahmen der Modernisierung ihres Auftritts eine «Swiss Solidarity»-App für Smartphones. Dank dieser App können die Spender bei grossen Sammelaktionen der Glückskette ihre Spende direkt tätigen und sich über die Hilfsprojekte und die Verwendung der Spendengelder laufend informieren.

VI. Kreativ-Wettbewerb
Die Kreativ-Schulen, welche am GRAND Prix Romand de la Création (Preisverleihung 2014) teilnehmen, reichen Projekte im Rahmen dieser Solidaritäts-Kampagne ein. Die Schüler erhielten den Auftrag, die Projekte spezifisch auf Jugendliche auszurichten. Das Siegerprojekt kann ab diesem Herbst von der Glückskette umgesetzt werden.

Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

  • Privatradios Pro
  • Keystone
  • Swisscom
  • SRG SSR

Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

Privatradios Pro

13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

 

 

 

Keystone

Keystone

Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

 

Swisscom

Swisscom

Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

SRG SSR

SRG SSR

Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.