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Krisen im Nahen Osten: Spendenaufruf der Glückskette

  • 28.08.2014
  • Medienmitteilungen

Die humanitäre Lage in den Krisenregionen des Nahen Ostens – namentlich Gaza, Nordirak und Syrien – ist und bleibt dramatisch. Mehrere Schweizer Partnerhilfswerke der Glückskette haben sich mobilisiert und leisten Nothilfe für die betroffenen Menschen. Um diese dringend notwendige Hilfe zu unterstützen, ruft die Glückskette zu Spenden auf: diese können auf das Postkonto 10-15000-6 mit Vermerk "Naher Osten – Gaza / Irak / Syrien", online oder mittels der "Swiss Solidarity"-App überwiesen werden.

© Keystone / AP / Khalid Mohammed

Zehntausende von unschuldigen Menschen sind derzeit im Nahen Osten kriegerischen Auseinandersetzungen ausgesetzt. Viele haben ihr Hab und Gut verloren, andere sind im eigenen Land vertrieben oder flüchteten in Nachbarländer. Die humanitären Bedürfnisse sind enorm.

Schweizer Hilfswerke in Aktion

Die Schweizer Partnerhilfswerke der Glückskette haben sich mobilisiert, um die notleidenden Menschen zu unterstützen. In der Krisenregion Gaza leisten zur Zeit sowohl Caritas Schweiz, Handicap International, Médecins du Monde und Terre des hommes - Kinderhilfe Nothilfe. Diese besteht sowohl aus der Verteilung von Hilfsgütern, als auch aus psychologischer Hilfe bei der Verarbeitung des Erlebten, insbesondere auch für Kinder. Bisher konnte die Glückskette mit den zur Verfügung stehenden Mitteln ein Hilfsprojekt von Terre des hommes - Kinderhilfe mit einem Beitrag von CHF 180'000 unterstützen.

Im Nordirak sind die Partnerhilfswerke Caritas Schweiz, Handicap International, Medair und MSF / Ärzte ohne Grenzen aktiv. Einige von ihnen sind schon seit Jahren in der Region tätig und können dementsprechend rasch und effizient dort Hilfsgüter verteilen, wo es die betroffenen Menschen am dringendsten benötigen. Die Glückskette unterstützte bisher MSF / Ärzte ohne Grenzen mit einem Betrag von CHF 850'000 für syrische Flüchtlinge in einem Flüchtlingslager im Nordirak.

Die Glückskette sammelt seit 2012 Spenden für die Opfer des Syrienkonflikts. Die grosse Solidarität der Schweizer Bevölkerung mit den Opfern dieses Konfliktes schlug sich in einem Spenden­stand von insgesamt 17 Millionen Franken nieder. Damit unterstützte die Glückskette bisher 39 Projekte von zehn Partnerhilfswerken in Syrien und vor allem für syrische Flüchtlinge in den Nachbarländern Libanon, Irak und Jordanien. Die Bedürfnisse wachsen aufgrund des andauernden Konfliktes und des anstehenden Winters weiter und werden die Flüchtlinge, aber auch die Aufnahmeländer Libanon und Jordanien, vor weitere grosse Herausforderungen stellen.

Glückskette ruft zu Spenden auf

Angesichts der dramatischen Lage in den Kriegs- wie auch den Nachbarländern im Nahen Osten lanciert die Glückskette einen Spendenaufruf. Gesammelt wird dabei für den Nahen Osten. Spenderinnen und Spender können – sofern sie dies wünschen – den Vermerk anbringen, für welchen der drei Kontexte (Gaza / Irak / Syrien) ihre Spende eingesetzt werden soll. Wird kein Vermerk angebracht, entscheidet die Glückskette aufgrund der aktuellen Bedürfnisse, welche Hilfsprojekte der Partnerorganisationen im Nahen Osten sie mit der Spende unterstützt.

Spenden können auf das Postkonto 10-15000-6 mit Vermerk "Naher Osten – Gaza / Irak / Syrien", online oder mittels der "Swiss Solidarity"-App überwiesen werden.

Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

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Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

Privatradios Pro

13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

 

 

 

Keystone

Keystone

Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

 

Swisscom

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Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

SRG SSR

SRG SSR

Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.