Aktuelles

Flüchtlingskrise: Glückskette beruft sich auf den humanitären Imperativ und ruft zu spenden auf

  • 31.08.2015
  • Medienmitteilungen

Die Flüchtlingskatastrophe verschärft sich von Tag zu Tag. Millionen von Menschen auf der Flucht sind auf Not- und Überlebenshilfe angewiesen. In der aktuellen Situation kann mangels politischer Lösungen nur die humanitäre Hilfe das Leiden ein wenig lindern. «Der humanitäre Imperativ verlangt es von der Schweiz, den Schweizer Hilfswerken und der Glückskette ihre Hilfe zu intensivieren. Es kann nicht sein, dass unschuldige Opfer auf dem Altar der politischen Ohnmacht geopfert werden», meint Tony Burgener, Direktor der Glückskette.

Spendenaufruf
Zehn Partnerhilfswerke der Glückskette setzen diese Hilfe bereits um, doch fehlt es an Geld, bestehende Projekte weiterzuführen oder neue zu lancieren. Die Glückskette ruft deshalb zu Spenden für die Flüchtlinge auf. Spenden können auf das Konto 10-15000-6 mit dem Vermerk «Flüchtlinge», auf www.glueckskette.ch oder über die Spendenapp «Swiss Solidarity» überwiesen werden.

Auf dem Fluchtweg

Bisher unterstützte die Glückskette Projekte ihrer Partnerhilfswerke in den Konfliktländern und vor allem in den Nachbarländern, welche den Grossteil der Flüchtlinge aufnehmen. Mittlerweile engagieren sich einige auch für die Menschen auf dem Fluchtweg, sei es in Nordafrika, Griechenland, Italien oder neustens auch in Mazedonien und in Serbien. Sie unterstützen dabei Partnerhilfswerke aus ihrem Netzwerk. Für die bestehenden und neuen  Projekte fehlen den Hilfswerken  die nötigen Mittel.

SRG unterstützt

Die Glückskette kann auf die energische Unterstützung der SRG zählen. Während zehn Tagen werden Radio und Fernsehen aller vier Sprachregionen in Informationssendungen auf das Thema hinweisen und zu Spenden aufrufen. «Die SRG ist sich ihrer humanitären Pflicht bewusst. Sie wird sich bei dieser nachhaltigen Katastrophe nachhaltig einbringen», sagt Generaldirektor Roger de Weck. Die Vereinigung „Privatradios pro Glückskette“ wird sich ebenfalls für die Flüchtlinge engagieren.

Bisher geleistete Hilfe für Flüchtlinge

Die Schweizer Bevölkerung hat sich in den letzten Jahren sehr grosszügig und solidarisch mit den Flüchtlingen gezeigt und über 23 Millionen für die Kriegsflüchtlinge aus Syrien gespendet. Auch bei der Aktion «Jeder Rappen zählt» 2014 für Familien auf der Flucht kamen rund 7 Millionen Franken zusammen. Diese Spenden wurden mittlerweile in Nothilfeprojekten von zehn Partnerhilfswerken in Syrien, im Libanon, in Jordanien und im Irak eingesetzt. Weiter wurden Projekte in Mali, im Südsudan, in NIger und in Pakistan unterstützt. Die Nothilfe umfasst die Abdeckung von Basisbedürfnissen wie Nahrung, Wasser, Kleidung, Unterstände und medizinische Versorgung.

Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

  • Privatradios Pro
  • Keystone
  • Swisscom
  • SRG SSR

Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

Privatradios Pro

13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

 

 

 

Keystone

Keystone

Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

 

Swisscom

Swisscom

Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

SRG SSR

SRG SSR

Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.