Aktuelles

Neues Partnerhilfswerk: Save the Children Schweiz

  • 18.01.2016
  • Aktuelles

Alle vier Jahre prüft die Glückskette die Akkreditierung ihrer Partnerhilfswerke und die Anträge von potentiellen neuen Partnern. Zurzeit sind 25 Schweizer Hilfswerke als Partnerhilfswerke der Glückskette anerkannt. Neu dabei ist die Kinderrechtsorganisation Save the Children Schweiz.

Die Glückskette ist ihren Spenderinnen und Spendern gegenüber verpflichtet, sicherzustellen, dass die Spendengelder effizient und nachhaltig zugunsten der Opfer von Naturkatastrophen und Konflikten eingesetzt werden. Deshalb arbeitet die Glückskette für die Planung und Umsetzung der Hilfsprojekte mit 25 Schweizer Hilfswerken zusammen, welche die Grundsätze und Qualitätskriterien der Glückskette einhalten. Diese Hilfswerke haben langjährige Erfahrung und sind vor Ort gut vernetzt. Zudem werden sie von der Glückskette vertraglich in die Verantwortung genommen, um zu gewährleisten, dass das Geld dorthin fliesst, wofür es bestimmt ist.

Im Rahmen des letztjährigen Reakkreditierungsprozesses beglaubigte der Stiftungsrat neu das in Zürich ansässige Hilfswerk Save the Children Schweiz. Ab dem 1. Januar 2016 kann die Kinderrechtsorganisation wie bereits die 24 bestehenden akkreditierten Partnerhilfswerke bei der Glückskette Hilfsprojekte im Ausland zur Finanzierung einreichen.

Um als Partnerhilfswerk der Glückskette anerkannt zu werden, müssen die Hilfswerke die vom Stiftungsrat festgelegten Kriterien erfüllen. Dazu zählen nebst der Spezialisierung auf humanitäre Hilfe (Nothilfe, Wiederaufbau, Rehabilitation) und/oder Kinderhilfe (Gesundheit, Bildung, Schutz) auch die mehrjährige Erfahrung und Präsenz in mindestens drei Ländern ausserhalb der Schweiz, klar definierte Organisationsstrukturen, die Anerkennung humanitärer Prinzipien, eine regelmässige und unabhängige Finanzprüfung sowie regelmässige Projektevaluationen.

Eine Ausnahmeregelung erlaubt es auch nicht- akkreditierten Hilfswerken, Projekte einzureichen, falls sie in einem Land, einer Region oder auf einem Fachgebiet tätig sind, welche von den akkreditierten Hilfswerken nicht abgedeckt sind.

Die 25 Partnerhilfswerke im Überblick »

Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

  • Privatradios Pro
  • Keystone
  • Swisscom
  • SRG SSR

Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

Privatradios Pro

13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

 

 

 

Keystone

Keystone

Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

 

Swisscom

Swisscom

Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

SRG SSR

SRG SSR

Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.