Häufig gestellte Fragen

Wann sammelt die Glückskette?

Die Glückskette sammelt in der Regel gezielt und einmalig bei Katastrophen und Krisensituationen in der Schweiz und im Ausland, bei denen es eine grosse Anzahl Betroffener gibt. Daneben hat sie permanente Sammelaktionen für Kinder in ärmeren Ländern und für die Sozialhilfe in der Schweiz. Hier sind jederzeit Spenden möglich. 

Wie kann ich spenden? 

Bei der Glückskette haben Sie verschiedene Möglichkeiten, um zu spenden. Am einfachsten geht dies hier: Bestellen Sie einen Einzahlungsschein, spenden Sie via Kredit- oder Postkarte, E-Banking oder bestellen Sie Glückskette-Rosen. Daneben liegen in jeder Poststelle Einzahlungsscheine der Glückskette auf, spenden Sie am Postomat oder via SMS. Neu können Sie auch Migros Cumulus-Punkte spenden. 

An einem nationalen Sammeltag können Sie ausserdem über eine Gratis-Telefonnummer ein Spendenversprechen abgeben und einen Einzahlungsschein bestellen.

Ich will mit Einzahlungsschein spenden. Wo finde ich die Einzahlungsscheine und muss ich einen roten oder einen orangen benutzen? 

Die vorgedruckten roten Einzahlungsscheine der Glückskette liegen in allen Poststellen auf. Sie können die Einzahlungsscheine aber auch auf der Internetseite der Glückskette unter hier bestellen.  

Wofür wird meine Spende eingesetzt, wenn ich auf dem Einzahlungsschein oder bei einer Spende keinen Vermerk eintrage? 

Spenden ohne Zweckbestimmung (z.B. auch Legate) kommen in die Kinder- oder Sozialhilfe in der Schweiz oder in einen speziellen Fonds ohne Zweckbestimmung. Daraus werden Hilfsprojekte finanziert, für die es keine Sammelaktionen gab. 

Wieviel meiner Spende wird an die Hilfswerke weitergegeben? 

Die Glückskette gibt mindestens 95 % der Spenden weiter und/oder höchstens 5 % der Spendengelder werden für Administrationskosten der Glückskette verwendet, je nach Grösse und damit dem Aufwand der Sammlung. Die Partnerhilfswerke, die für die Glückskette Projekte realisieren, dürfen bis zu max. 10 % Projektbegleitungskosten geltend machen.

Nach welchen Kriterien entscheidet die Glückskette, einen nationalen Sammeltag durchzuführen? 

Der Entscheid der Glückskette, einen nationalen Sammeltag nach einer Katastrophe durchzuführen, wird nach folgenden Kriterien gefällt:

  • das Ausmass der Katastrophe; 
  • ein Aufruf der betroffenen Regierung an die internationale Gemeinschaft, Hilfe zu leisten / Unterstützung zu geben;
  • Partnerhilfswerke der Glückskette sind vor Ort oder können vor Ort tätig werden.

Es macht keinen Sinn, Geld zu sammeln, wenn es nachher nicht sinnvoll und zielgerichtet eingesetzt werden kann. 

Beim Entscheid spielt neben dem Grad der Zerstörung die Zahl der Betroffenen, denen geholfen werden kann eine Rolle, weniger die Anzahl Tote.

Wofür werden Spendegelder eingesetzt?  

Erfahrungsgemäss werden ca. 15 % des Geldes für Nothilfe, 70 % für Wiederaufbau und Rehabilitation und die restlichen 15 % zur Konsolidierung der Projekte verwendet. Solche Projekte können also auch mehrere Jahre dauern. 

Wie wird sichergestellt, dass das Geld auch wirklich bei den Betroffenen ankommt? 

Das gesammelte Geld fliesst nicht sofort und alles auf einmal in die Hilfe. Die Hilfe wird sich über mehrere Jahre hinaus erstrecken. Also wird das Geld, wie immer in solchen Fällen, in Etappen eingesetzt und Auszahlungen durch die Glückskette für weitere Phasen erfolgen nur nach Kenntnisnahme von Ergebnissen der vorherigen Etappen. 

Ist die Glückskette Zewo zertifiziert? 

Die Glückskette ist nicht Zewo zertifiziert. Die Stiftung Zewo (Schweizerische Zertifizierungsstelle für gemeinnützige Spenden sammelnde Organisationen) legt unter anderem fest, welches Hilfswerk wann sammeln kann (Sammelkalender). Die Glückskette kann sich dieser Vorgabe nicht unterwerfen, weil sie zu dem Zeitpunkt sammelt, wenn eine Katastrophe stattfindet. Die Spenden werden dann für Projekte unserer Partnerhilfswerke eingesetzt.
Die Glückskette ist ausserdem kein operationell tätiges Hilfswerk, sondern ein Solidaritäts- und Sammelwerk, das seine Partnerhilfswerke finanziell unterstützt. Diese müssen Zewo zertifiziert sein, wenn sie sich bei der Glückskette akkreditieren wollen.
Die Glückskette unterscheidet sich aber z.B. auch in der Sammelmethode von den Hilfswerken: das heisst, sie verschickt keine «Sammelbriefe» und verwaltet deshalb auch keine Spenderadressen zu diesem Zweck. Alle übrigen Zewo-Regeln werden auch von der Glückskette eingehalten. 

Kann ich meine Spenden von den Steuern abziehen? 

Die Glückskette ist als gemeinnützige Organisation anerkannt. Sie ist befugt Spenden, Vermächtnisse und Schenkungen entgegenzunehmen. Geleistete Spenden können bei der direkten Bundessteuer wie auch bei den Kantons- und Gemeindesteuern abgezogen werden.

Direkte Bundessteuer: Spenden an gemeinnützige Organisationen mit Sitz in der Schweiz sind von der direkten Bundessteuer abzugsfähig (Art. 33 DBG). Die Gesamtspenden dürfen 20 % der Einkünfte nicht übersteigen. Für juristische Personen ist der Spendenabzug auf 20 % des Reingewinns beschränkt (Art. 59 DBG).

Direkte Kantons- und Gemeindesteuern: An gemeinnützige Organisationen mit Sitz in der Schweiz geleistete Spenden sind bis zum vom kantonalen Recht festgelegten Festbetrag abziehbar (Art. 9 StHG). Beachten Sie bitte die in Ihrem Kanton geltenden Rechtsvorschriften.

Spender, die keine Spendenbestätigung erhalten haben, können diese bei der Glückskette anfordern: Kontaktformular

Für weitere Informationen zu Spenden und  Steuern empfehlen wir dieses Dokument der ZEWO

Erhalte ich eine Spendenbestätigung? 

Spenden ab 500 Franken werden automatisch verdankt. Bitte bewahren Sie Ihre Post– oder Bankbelege auf. Nachträgliche Spendenbestätigungen sind auf Anfrage und mit einer Post- oder Bankquittung möglich.  

Wird meine Adresse an andere Organisationen weitergegeben? 

Sicherheit und Schutz Ihrer Daten sind bei der Glückskette gewährleistet. Die Verarbeitung von Spenderdaten erfolgt intern und vertraulich. Die Glückskette gibt keine Daten weiter und handelt nicht mit Adressen. Ausserdem werden Sie niemals Spendeanfragen der Glückskette in Ihrem Briefkasten finden. Sie entscheiden, wann Sie eine Spende machen wollen. 

Wie kann ich mich darüber informieren, wie meine Spenden verwendet werden? 

Auf der Homepage der Glückskette www.glueckskette.ch können Sie sich unter der entsprechenden Sammelaktion informieren, welche Projekte finanziert werden.  Wenn Sie den elektronischen Newsletter abonnieren, werden Sie mehrmals jährlich über laufende Aktionen informiert.

Haben Sie noch weitere Fragen? 

Wir antworten Ihnen gerne per E-Mail oder zu Bürozeiten unter
Telefon +41 (0)58 458 12 12.

Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

  • Privatradios Pro
  • Keystone
  • Swisscom
  • SRG SSR

Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

Privatradios Pro

13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

 

 

 

Keystone

Keystone

Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

 

Swisscom

Swisscom

Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

SRG SSR

SRG SSR

Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.