Medienmitteilung

«Jeder Rappen zählt!»: Über 9 Millionen Franken Spenden

  • 28.02.2010
  • Medienmitteilungen

Knapp zehn Wochen nach Beendigung der Sammelwoche „Jeder Rappen zählt!“ sind weitere zwei Millionen Franken für die Aktion gegen Malaria gespendet worden. Damit erhöht sich das Sammelergebnis auf 9'114'335 Millionen Franken. DRS 3 blickt am 3. März auf die erfolgreiche Spendenwoche zurück und informiert gemeinsam mit der Glückskette darüber, wie das Geld nun eingesetzt wird.

Vom 14. bis 19. Dezember hatten DRS 3, SF und die Glückskette in einer einzigartigen Spendenaktion auf dem Bundesplatz in Bern auf die tödliche Infektionskrankheit aufmerksam gemacht und die Bevölkerung in der Deutschschweiz mobilisiert. Das Radio der italienischsprachigen Schweiz (RSI) beteiligte sich ebenfalls an der Spendeaktion und hatte bis am 6. Januar zusätzlich 186'000 Franken gesammelt. „Wir freuen uns sehr über das Ergebnis, auch weil es erfahrungsgemäss immer viel schwieriger ist, für ein latentes Problem ohne aktuelle Katastrophenbilder zu sammeln“, erklärt Priska Spörri von der Glückskette. Dass für die vergessene Katastrophe Malaria bisher mehr als neun Millionen Franken gesammelt wurden, spricht einmal mehr für die Spendenbereitschaft und grosse Solidarität der Bevölkerung in der Schweiz.

Bisher sechs Projekte geprüft und bewilligt

Alle Spendengelder gehen vollumfänglich an die Glückskette, welche mit 30 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet. Die Projektkommission der Glückskette, in welcher auch Expertinnen und Experten sitzen, tagt mehrmals pro Jahr, um die eingereichten Projekte gemäss den Projektvorgaben zu prüfen. Inzwischen wurden sechs Projekte von der Glückskette bewilligt: die in der Sendewoche vorgestellten Referenzprojekte von Helvetas und Solidarmed in Mozambique und vom Schweizerischen Roten Kreuz in Laos. Ausserdem ein weiteres Projekt von Solidarmed in Tanzania, von Terres des hommes – Kinderhilfe in Senegal und von Caritas in Somalia. Zwei weitere Projekte sind eingereicht worden und in Bearbeitung durch die Kommission: ein Projekt von Aerzte ohne Grenzen Schweiz (MSF) in Guinea Conakry und das andere von Caritas in Indien. Zehn weitere Projekte sind bereits angekündigt.

Malariabekämpfung konkret

Im Detail sind das Projekte zur Trockenlegung von Wasserpfützen (als potentielle Quellen der Mückenvermehrung), Schulung und Sensibilisierung der Bevölkerung über die Folgen von Malaria und Möglichkeiten der Prävention, Verbesserung der Ernährung von gefährdeten Müttern und ihren Kindern, zum Schutz vor Mücken mit Moskitonetzen und zugunsten eines verbesserten Zugangs zu Medikamenten für die Behandlung von Malaria. Daneben werden auch Programme für die Ausbildung des Pflegepersonals unterstützt, welches aktiv in der Prävention und der medizinischen Versorgung bei Malaria ist, für die Rehabilitation und die Ausstattung von medizinischen oder traditionellen Geräten zur Prävention oder Pflege der Malaria. Ausserdem sollen medizinische und traditionelle Versorgungspraktiken unterstützt werden, welche die Übertragung von Malaria von der Mutter auf das Kind reduzieren.

Ein weiterer Tag JRZ auf DRS 3

Die drei Moderatoren Nik Hartmann, Judith Wernli und Mario Torriani blicken am 3. März nochmals auf die Spendenwoche zurück und informieren gemeinsam mit der Glückskette und den Hilfswerken wie das Geld nun ganz im Sinne der Spenderinnen und Spender eingesetzt werden soll. 

Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

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Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

Privatradios Pro

13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

 

 

 

Keystone

Keystone

Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

 

Swisscom

Swisscom

Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

SRG SSR

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Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.