Medienmitteilung

Mehr als eine Milliarde Spendengelder

  • 04.06.2010
  • Medienmitteilungen

Seit der Gründung der Stiftung Glückskette 1983 wurden bis heute insgesamt 1'066'218ʼ796 Franken an Spenden gesammelt. Die fünf grössten Sammlungen betrafen zwei Naturkatastrophen und einen Krieg im Ausland sowie zwei Unwetter in der Schweiz.

Die Summe von mehr als einer Milliarde Franken ist beeindruckend und ein Beweis für das von der Bevölkerung in der Schweiz gezeigte Vertrauen in die Glückskette. Mit dieser Milliarde wurde hunderttausenden von Menschen geholfen, die durch Katastrophen, Widrigkeiten der Natur oder leider auch durch Menschenhand schwer in Mitleidenschaft gezogen wurden. Zu den fünf grössten Sammlungen zählt die Glückskette:

1) Seebeben Asien (Tsunami), Dezember 2004: 227 Millionen Franken
2) Unwetter in der Schweiz (Wallis und Tessin), Oktober 2000: 74 Millionen Franken
3) Erdbeben Haiti, Januar 2010: 64 Millionen Franken;
4) Kriegsopfer im Kosovo, April 1999: 49,9 Millionen Franken
5) Unwetter in der Schweiz (Zentralschweiz, Berner Oberland und Graubünden), August 2005: 49,5 Millionen Franken

In den vergangenen 27 Jahren führte die Glückskette 33 nationale Sammeltage durch. Von den über eine Milliarde Spendengeldern gingen 25% an die Hilfsbedürftigen in der Schweiz, 6% an die Kinderhilfe im Ausland und 69% in die Katastrophenhilfe im Ausland. Diese Hilfe konnte den Opfern dank der unermüdlichen Arbeit unserer 30 Schweizer Partnerhilfswerke, ihrer Mitarbeitenden und ihrer lokalen Partner geleistet werden.

Hilfe in der Schweiz

Auch wenn ein grosser Teil der Sammlungen der Glückskette den Opfern von Naturkatastrophen im Ausland zugute kam, konnten mehr als 215 Millionen Franken für Hilfe an die Bevölkerung in der Schweiz eingesetzt werden. So war die Glückskette aktiv in Gondo, Baltschieder, zahlreichen weiteren Gemeinden im Wallis und im Tessin, in Graubünden, im Berner Oberland und in der Zentralschweiz.

Die Glückskette setzt sich zudem seit ihrer ursprünglichen Entstehung 1946 als Sendung von Radio Lausanne auch für Mittellose in der Schweiz ein. Sie kann so rund 3'000 Personen pro Jahr mit einer einmaligen Unterstützung helfen. Diese Hilfe betrug bis heute mehr als 32 Millionen Franken.

Jeder gespendete Franken hilft

Bemerkenswert ist auch, dass bis zum heutigen Tag jeder Franken dieser Milliarde Spenden weitergegeben werden konnte, ohne jeglichen Abzug für den administrativen Aufwand der Glückskette. Da die Glückskette die Projekte nach deren Fortschritt finanziert, kann das Geld in der Zwischenzeit angelegt werden und mit den Zinsen nicht nur die Betriebskosten, sondern auch noch ein Teil der Kinderhilfe und die Sozialhilfe in der Schweiz finanziert werden. 

Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

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Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

Privatradios Pro

13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

 

 

 

Keystone

Keystone

Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

 

Swisscom

Swisscom

Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

SRG SSR

SRG SSR

Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.