Medienmitteilung

Ein Jahr nach den Überschwemmungen in Pakistan

  • 26.07.2011
  • Medienmitteilungen

Die Glückskette finanziert 27 Hilfsprojekte mit 20 Millionen Franken.

Im Juli und August 2010 hatten starke und langanhaltende Monsunregen in Pakistan und den angrenzenden Regionen zu verheerenden Überschwemmungen geführt. Seither hat die Glückskette fast 20 Millionen der 42,1 Millionen Franken Spendengelder für 27 Projekte von neun Hilfswerken in drei Ländern eingesetzt.

Die Arbeiten kommen trotz der prekären Sicherheitslage in gewissen Regionen gut voran. Die rund 20 Millionen Menschen mussten zum Teil die Hochwasserregionen fluchtartig verlassen und überlebten den harten Winter dank der Nothilfe. Inzwischen sind auch die ersten langfristigen Hilfsprojekte angelaufen: unter anderem der Wiederaufbau oder die Reparatur von Häusern und Schulen und der Infrastruktur in Bergdörfern; aber auch die Ankurbelung der Landwirtschaft für die nächste Anbauphase; die Wiedereinschulung von Kindern und der Zugang zu medizinischer Versorgung für Frauen. Die Hilfsprojekte konzentrieren sich vor allem auf die stark betroffenen Zonen im Norden, wo die wolkenbruchartigen Regenfälle alles wegschwemmten und im Süden, wo das stehende Wasser die Kultivierung der Felder verunmöglichte.

Der Hilfsbedarf ist riesig angesichts der grossen Schäden und der wenigen Hilfsorganisationen vor Ort. Zudem findet die Hilfe in einem Umfeld statt, das Sicherheitsrisiken birgt, was die Hilfsmöglichkeiten einschränkt oder die Hilfswerke zwingt, sich aus gewissen Gebieten zurückzuziehen. Daher beurteilen sie laufend die Sicherheitslage und agieren entsprechend vorsichtig und wachsam.

Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

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Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

Privatradios Pro

13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

 

 

 

Keystone

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Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

 

Swisscom

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Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

SRG SSR

SRG SSR

Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.