Medienmitteilung

Hungersnot in Afrika – 20 Millionen Franken Spenden nach einem Monat

  • 11.08.2011
  • Medienmitteilungen

Die Glückskette sammelt seit einem Monat Spenden für die Hilfe in Ostafrika und hat bereits 19,8 Millionen Franken an Spenden erhalten. Inzwischen leisten neun Partnerhilfswerke der Glückskette Nothilfe in der Region.

Die Situation der Menschen am Horn von Afrika ist trotz der international angelaufenen Nothilfe weiterhin sehr schwierig. Täglich treffen mehrere Tausend Flüchtlinge aus dem Süden Somalias in den angrenzenden Ländern ein. Die Menschen dort leiden ebenfalls unter der verheerenden Dürre. Die Schweizer Bevölkerung ist sich dieser Not sehr bewusst und spendet grosszügig: Seit dem 11. Juli sind 19'838'627 Franken Spendengelder eingegangen.

«Überwältigende Solidarität»
Félix Bollmann, Direktor der Glückskette, ist sehr zufrieden mit dem Verlauf der Sammlung: «Ich bin beeindruckt und sehr berührt von der grossen Solidarität der Schweizer Bevölkerung. Ich hoffe, dies hält in den nächsten Wochen weiter an.»
Neun Partnerhilfswerke der Glückskette (ADRA, Ärzte ohne Grenzen – Schweiz (MSF), Caritas, Christoffel Blindenmission CBM, Handicap International, HEKS, Medair, das Schweizerische Rote Kreuz und Terre des hommes – Kinderhilfe) sind in Kenia, Somalia (inklusive Puntland), Somaliland und Äthiopien tätig.
Die Hilfsprojekte der Partner konzentrieren sich im Moment auf die kurz- und mittelfristige Nothilfe. Unter anderem beinhaltet dies das Verteilen von Lebensmitteln, Kochutensilien und Wasser; medizinische Hilfe und Versorgung der Nutztiere sowie präventive Massnahmen wie der Bau oder die Reparatur von Brunnen und Wasserspeichern oder die Unterstützung durch Saatgut.

Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

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Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

Privatradios Pro

13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

 

 

 

Keystone

Keystone

Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

 

Swisscom

Swisscom

Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

SRG SSR

SRG SSR

Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.