Medienmitteilung

Sammlung Syrien - Spendenzusagen verdreifacht

  • 06.12.2012
  • Medienmitteilungen

Bei der Glückskette sind mehr als 9,1 Millionen Franken Spendengelder für die Opfer des Konflikts in Syrien eingegangen. Damit hat sich der Betrag von 2,2 Millionen Franken Spendenzusagen am nationalen Sammeltag vom 13. November erfreulicherweise verdreifacht. Die Glückskette unterstützt bereits zwölf laufende Hilfsprojekte und kann nun im Hinblick auf den Winter acht weitere mitfinanzieren.

Seit dem Beginn des Konfliktes sind inzwischen über 500’000 Menschen aus Syrien in die umliegenden Länder geflohen und jetzt im Winter noch dringender auf Unterstützung von aussen angewiesen. Die Bedürfnisse an Unterkünften, Decken, Nahrungsmitteln, medizinischer und psychosozialer Betreuung sind mit der wachsenden Zahl von Flüchtlingen und bei winterlichen Temperaturen weiter dramatisch angestiegen.

20 Hilfsprojekte für 6,8 Millionen Franken
Die Glückskette unterstützt bisher zwölf Hilfsprojekte von Caritas, Handicap International, HEKS, Medair, Schweizerisches Rotes Kreuz, Solidar Suisse und Terre des hommes – Kinderhilfe in Syrien, Jordanien, im Libanon und in der Türkei. Einige dieser sieben Partnerhilfswerke haben Zugang zu gewissen Regionen in Syrien und können teilweise trotz der schwierigen Lage auch der Bevölkerung im Land selber zu Hilfe kommen. «Unsere Partner leisten seit neun Monaten Nothilfe und haben ihr Engagement noch verstärkt. Ausserdem wurden uns inzwischen acht weitere Hilfsprojekte, unter anderem auch eines im Irak, zur Finanzierung unterbreitet,» erklärt Manolo Caviezel, Projektverantwortlicher für Syrien bei der Glückskette.

Mehr Spenden als zugesagt

Wie bereits bei früheren Sammlungen hat sich der Betrag der zugesagten Spenden verdreifacht, da viele Spenderinnen und Spender direkt einzahlen, ohne ihre Spende anzukündigen oder sogar mehr einzahlen als versprochen. Aber auch einige Grosspenden von Gemeinden, Kantonen und Unternehmen haben zu diesem erfreulichen Ergebnis beigetragen. Die Bevölkerung in der Schweiz hat sich einmal mehr sehr solidarisch mit Menschen in Not gezeigt. Dafür sind die Glückskette und ihre Partnerhilfswerke sehr dankbar. Da ein Ende der prekären Situation nicht in Sicht ist, werden auch weiterhin Spenden benötigt und entgegengenommen auf das Postkonto 10-15000-6 mit dem Vermerk «Syrien» oder online.

Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

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Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

Privatradios Pro

13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

 

 

 

Keystone

Keystone

Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

 

Swisscom

Swisscom

Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

SRG SSR

SRG SSR

Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.