Medienmitteilung

Glückskette erneuert Spendenaufruf für die Opfer des Syrienkonfliktes

  • 28.08.2013
  • Medienmitteilungen

Die Glückskette sammelt seit April 2012 Spenden zugunsten der Opfer des Konfliktes in Syrien. Mit den bisher eingegangenen 13 Millionen Franken konnten 32 Hilfsprojekte von neun Partnerorganisationen unterstützt werden. Zur Weiterführung dieser Projekte und für die Unterstützung neuer Projekte fehlen jetzt die Mittel, deshalb erneuert die Glückskette ihren Spendenaufruf.

Die Schweizer Bevölkerung zeigte sich bisher sehr solidarisch mit der notleidenden Bevölkerung in Syrien. Spenden in der Höhe von über 13 Millionen Franken sind bei der Glückskette eingegangen, im Vergleich mit den Sammlungen ähnlicher Organisationen in den Nachbarländern ist das ein sehr hoher Betrag. Die erhaltenen Spenden reichen hingegen bei Weitem nicht aus, die laufenden Projekte weiter zu verlängern oder neue Projekte zu finanzieren. Verstärkte Flüchtlingsströme, Tausende traumatisierte Kinder, der anstehende Winter und die Aufnahmeländer, die an ihre Kapazitätsgrenzen stossen, machen jedoch eine Weiterführung der Hilfe unabdingbar.

Die Glückskette unterstützte bisher 32 Hilfsprojekte von neun Partnerorganisationen: ADRA, Caritas Schweiz, Handicap International, HEKS, Medair, Médecins sans Frontières / Ärzte ohne Grenzen Schweiz, Schweizerisches Rotes Kreuz, Solidar Suisse, Terre des hommes – Kinderhilfe weltweit.

In Syrien selber wurden einige Partnerorganisationen im medizinischen Bereich, sowie bei der Verteilung von Nothilfepaketen zur Abdeckung von Grundbedürfnissen aktiv. Die meisten Partnerorganisationen sind seit 2012 vor allem in den an Syrien grenzenden Nachbarländern Libanon, Jordanien, Irak und Türkei aktiv. Dort umfassen die Projekte eine direkte finanzielle Unterstützung der Flüchtlinge ("cash assistance") zur Bezahlung von Mieten und dem Kauf von Nahrungsmitteln, hygienischen Artikeln und anderen Gütern des täglichen Bedarfs. Spezialisierte Partnerorganisationen sorgen sich auch um Kranke, Verletzte und Verwundete sowie um traumatisierte Kinder.

Die Glückskette nahm schon zweimal vor Ort Einblick in die Projekte, im Herbst 2012 im Libanon und im April 2013 in Jordanien. "Die Projekte unserer Partner helfen dort, wo es am dringendsten nötig ist. Die Schweizer Hilfswerke können auf qualifizierte, lokale Partner zurückgreifen, die sehr professionell arbeiten. Das Geld kommt nicht nur an, es wird sehr wirksam eingesetzt", unterstreicht Manolo Caviezel, Verantwortlicher für Syrien bei der Glückskette. 

Spenden sind jederzeit möglich auf das Postkonto 10-15000-6 (Vermerk „Syrien“) oder online hier. Einzahlungsscheine der Glückskette liegen in jeder Poststelle auf.

Zur Erinnerung: Die Glückskette sammelt seit März 2012 Spenden für die Opfer des Konflikts in Syrien. Aufgrund der gestiegenen Bedürfnisse und der Verschlechterung der humanitären Lage war dieser Spendenaufruf im August und September 2012 und April 2013 erneuert worden. Am 13. November 2012 fand ein nationaler Sammeltag statt.


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