Medienmitteilung

Philippinen - Update

  • 03.12.2013
  • Medienmitteilungen

Die Glückskette wird Sie in den kommenden Wochen und Monaten regelmässig über die neusten Entwicklungen betreffend des Einsatzes der eingegangenen Spenden informieren.

3,5 Millionen Menschen betroffen

Im betroffenen Gebiet können 3,5 Millionen Menschen weiterhin nicht mehr an ihrem Wohnort leben. Für viele sind elementare Bedürfnisse wie Ernährung, Unterkunft und die Wiederherstellung einer Existenzgrundlage noch nicht gesichert. «Die Bedürfnisse sind riesig», erklärt Ernst Lüber, Leiter der Projektabteilung der Glückskette.

Mehr als 30 Millionen Franken Spenden

Bis Montagabend 02.12.13 sind bei der Glückskette Spenden in der Höhe von 30,7 Millionen Franken eingegangen. Dies kommt einer Verdoppelung des verzeichneten Spendenstandes am Ende des Sammeltages von Mitte November gleich. Neben Tausenden von Kleinspenden sind auch ansehnliche Beträge von Kantonen, Gemeinden und einigen Unternehmen eingegangen. «Die solidarische Schweiz lebt», erklärt Tony Burgener, Direktor der Glückskette.

8 Millionen für Nothilfe

In Absprache mit den Partnerhilfswerken setzt die Glückskette für die unmittelbare Nothilfe und die ersten Wiederaufbauanstrengungen («early recovery») acht Millionen Franken ein. Die restlichen Spendengelder werden in einer zweiten Phase ab März 2014 für Wiederaufbau- und Rehabilitationsprojekte verwendet. «Dies entspricht den Bedürfnissen vor Ort und dem Wunsch der philippinischen Regierung, dass sich die Hilfe auch auf den Wiederaufbau ausweitet», erklärt Ernst Lüber, Leiter der Projektabteilung.

12 Partnerhilfswerke im Einsatz

Zwölf[1] der 25 Partnerhilfswerke der Glückskette sind derzeit auf den Philippinen im Einsatz. Neben der Verteilung von Hilfsgütern zur Abdeckung von Grundbedürfnissen, konzentrieren sie sich auf die Wiederinstandstellung von Unterständen und Unterkünften wie auch die Verteilung von Geräten und Gegenständen zur Wiederaufnahme erster wirtschaftlicher Aktivitäten.

Redaktionen: Für weitere Informationen wenden Sie sich an Daniela Toupane, Glückskette unter 022 322 15 38 oder 079 711 61 14, toupane@glueckskette.ch

 


[1] ADRA, Ärzte ohne Grenzen / MSF, Caritas, CBM Christoffel Blindenmission, Fastenopfer, Handicap International, Heilsarmee, HEKS, Medair, Schweizerisches Rotes Kreuz, Solidar Suisse und Terre des hommes – Kinderhilfe

Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

  • Privatradios Pro
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Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

Privatradios Pro

13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

 

 

 

Keystone

Keystone

Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

 

Swisscom

Swisscom

Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

SRG SSR

SRG SSR

Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.