Medienmitteilung

Erdbeben Nepal: Glückskette ruft zu Spenden auf

  • 25.04.2015
  • Medienmitteilungen

Nepal wurde heute Morgen um 8 Uhr Schweizer Zeit durch ein Erdbeben der Stärke 7,9 auf der Richterskala erschüttert. Hunderte von Menschen wurden dabei unter Trümmern begraben. Die genaue Bilanz der Schäden und Opfer steht noch aus. Laut ersten Schätzungen haben mehrere hundert Menschen ihr Leben verloren und tausende von Häusern wurden beschädigt. Die demokratische Bundesrepublik Nepal appelliert an die internationale Hilfe und die Glückskette ruft zu Spenden für Nepal auf: Postkonto 10-15 000-6, direkt über die Website oder mittels der Swiss-Solidarity-App.

Mehrere Schweizer Hilfswerke, die grosse Erfahrung mit der humanitären Hilfe in Nepal haben, sind vor Ort. Unter den Partnerhilfswerken der Glückskette bereiten sich mehrere auf einen Einsatz in Nepal vor. Sie werden sich dabei in einer ersten Phase auf die dringend benötigte Nothilfe konzentrieren, aber auch schon abklären, wie beim darauffolgenden Wiederaufbau geholfen werden kann. Spenden werden sowohl für die Nothilfe, als auch für den Wiederaufbau eingesetzt. Nepal ist eines der ärmsten Länder der Welt und konnte in der Vergangenheit bereits auf die internationale Entwicklungszusammenarbeit zählen.

Appel auch für Flüchtlinge in Syrien
Die Glückskette vergisst aber auch das Schicksal der tausenden von Opfern und Flüchtlingen des Syrienkonflikts nicht, welches in dieser Woche durch das Drama im Mittelmeer wieder ins Bewusstsein der Bevölkerung gelangt ist. Zusammen mit acht in der Region aktiven Schweizer Partnerhilfswerken lanciert die Glückskette morgen eine zehntägige Sammelkampagne unter dem Titel #TogetherForSyria.

Es ist bestimmt einzigartig, dass die Glückskette gleichzeitig für zwei Katastrophen zu Spenden aufruft. «Die aktuelle Situation im Mittleren Osten, das Schicksal der Flüchtlinge im Mittelmeer und das verheerende Erdbeben in Nepal rechtfertigten einen solchen Ausnahmeappel und wir sind uns sicher, dass die Schweizer Bevölkerung sich dabei wieder sehr solidarisch zeigen wird», zeigt sich Glückskette-Direktor Tony Burgener überzeugt.

Spenden für Nepal bitte mit Vermerk «Nepal», Spenden für Syrien mit Vermerk «Syrien». Spenden ohne Vermerk werden zur Hälfte dem Fonds Nepal und dem Fonds Syrien zugeteilt.

Spenden sind jederzeit möglich auf das Postkonto 10-15000-6 (Vermerk «Nepal»), online oder über die Swiss-Solidarity-App der Glückskette. Einzahlungsscheine der Glückskette liegen in jeder Poststelle auf. Swisscom Kunden können ebenfalls via SMS (gratis) an die Kurznummer 480 mit dem Vermerk «Nepal» gefolgt vom Betrag spenden. Beispiel: Nepal 50 an 480 senden.

Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

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Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

Privatradios Pro

13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

 

 

 

Keystone

Keystone

Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

 

Swisscom

Swisscom

Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

SRG SSR

SRG SSR

Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.