Ausgabe 28.12.2012

Inhaltsverzeichnis

  • «Jeder Rappen zählt»
  • Syrien
  • Haiti

Editorial

2012 neigt sich zu Ende. Im Mittelpunkt stand und steht auch weiterhin die dramatische Situation im Mittleren Osten. Kriegsopfer, Flüchtlinge, traumatisierte Kinder, Verletzte und Minenopfer des Syrienkonflikts hängen von internationaler Unterstützung ab. Der Hilfe aus der Schweiz kommt dabei ein ganz besonderer Stellenwert zu, da sie sich ohne politisches Kalkül oder wirtschaftliche Opportunität den humanitären Prinzipien der Neutralität, Unparteilichkeit und Unabhängigkeit verpflichtet. Kollegen aus unserer Kommunikations- und Projektabteilung waren im Libanon Zeugen des Leids der Opfer, aber vor allem auch der professionellen Arbeit unserer Partnerhilfswerke. Die Hilfe kommt nicht nur an, sie wirkt. Diese Hilfe ist aber nur dank der grosszügigen Unterstützung unserer Spender möglich.

Blicken wir voraus: Anfangs 2013  jährt sich zum dritten Mal der Jahrestag des Erdbebens in Haiti. Die Medien und viele Hilfswerke haben dem Inselstaat in der Karibik den Rücken gekehrt. Nicht so die Partner der Glückskette. Dies auch deshalb, weil wir beim Einsatz der Spendengelder auf Nachhaltigkeit achten und diese vor allem mit soliden Wiederaufbauprojekten erreicht werden kann. Dies braucht Zeit, gibt den Begünstigten aber auch Perspektiven.

Solidarität, Transparenz und Qualität sind auch im nächsten Jahr die Werte, auf die wir setzen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen ein gutes Neues Jahr.

Tony Burgener, Direktor

«Jeder Rappen zählt»: 6’712’839 Franken für «Wasser»

Letztes Wochenende ging in Luzern die vierte Staffel von «Jeder Rappen zählt» erfolgreich zu Ende. Dieses Jahr wurde für den verbesserten Zugang zu Trinkwasser und bessere hygienische Bedingungen für Menschen in Entwicklungsländern gesammelt. Nik, Kathrin und Franziska konnten jubeln: 6,7 Millionen Franken Spenden. weiter »

Syrien: Hilfe dank Spenden aus der Schweiz

Die Glückskette hat dank dem nationalen Sammeltag am 13. November bis heute über 10 Millionen Franken Spenden für die Opfer des Konflikts in Syrien erhalten. Mit den Spendengeldern unterstützt die Glückskette die Nothilfe von sieben Schweizer Partnerhilfswerken und kann weitere Hilfsprojekte prüfen. weiter »

Haiti: Drei Jahre nach dem verheerenden Erdbeben

Die Glückskette hat 2010 über 66 Millionen Franken Spenden für die Opfer des Erdbebens gesammelt und dank dieser Hilfe aus der Schweiz konnten bisher 61 Hilfsprojekte für 48 Millionen Franken unterstützt werden. Christoph Rochat, Projektbeauftragter für Haiti zieht nach seinem vierten Besuch eine Zwischenbilanz. weiter »

Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

  • Privatradios Pro
  • Keystone
  • Swisscom
  • SRG SSR

Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

Privatradios Pro

13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

 

 

 

Keystone

Keystone

Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

 

Swisscom

Swisscom

Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

SRG SSR

SRG SSR

Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.