10 JAHRE NACH DEM TSUNAMI:
RÜCKBLICK UND AUSBLICK
Liebe Leserinnen und Leser

Im Dezember 2014 jährt sich das Seebeben in Asien zum zehnten Mal. Die Glückskette schaut zurück, zieht Bilanz und kann dank einer Wirkungsanalyse über die Tsunami-Hilfe auch wichtige Erkenntnisse für die Zukunft mitnehmen.

227 Millionen Franken Spenden: Soviel Geld spendete die Bevölkerung in der Schweiz für die Opfer des Seebebens und des darauffolgenden Tsunamis im Dezember 2004. Die Tsunami-Hilfe in den Ländern rund um den Indischen Ozean lief unverzüglich an und die Partnerhilfswerke der Glückskette planten nach der Nothilfe den langfristigen Wiederaufbau in den am meisten betroffenen Ländern Indonesien, Sri Lanka, Indien, Thailand, Somalia. Von den insgesamt 183 Hilfsprojekten war die grosse Mehrheit 2009 abgeschlossen. Nicht aber in Sri Lanka, wo nach dem Tsunami der Bürgerkrieg wieder aufflammte und weitere Zerstörungen anrichtete. Dort wurde nach dem Beginn des Friedensprozesses 2009 ein zweites Mal mit dem Wideraufbau begonnen.

Die ausserordentliche Sammlung und die damit verbundene Hilfe, welche einmal mehr dank der solidarischen Schweiz möglich war, verdient noch einmal unser besonderes Augenmerk! Deshalb hat die Glückskette eine breit angelegte Wirkungsanalyse in Auftrag gegeben.

Wir werden die Ergebnisse dieser Untersuchung am 11. Dezember auf einer speziellen Webseite, welche der Tsunami-Hilfe gewidmet ist, vorstellen und nochmals ausführlich informieren: unter anderem mit Fotos, Videos, Medienberichten.
Auf Wiederlesen!

Priska Spörri
Öffentlichkeitsarbeit und Partnerbeziehungen
Wie geht es den Menschen heute?
In einem kurzen stimmungsvollen Video schauen wir zurück und zeigen, wie zum Beispiel die Menschen in Aceh (Indonesien) heute leben.

Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

  • Privatradios Pro
  • Keystone
  • Swisscom
  • SRG SSR

Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

Privatradios Pro

13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

 

 

 

Keystone

Keystone

Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

 

Swisscom

Swisscom

Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

SRG SSR

SRG SSR

Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.