«Tagesgespräch»: «Seit dem Taifun Haiyan haben die Kinder Angst, wenn es regnet.»

  • 16.05.2014
  • Radiosendungen

Vor einem halben Jahr fegte der Taifun «Haiyan» über die Philippinen, ein Supertaifun mit riesiger Flutwelle, der immensen Schaden anrichtete. Tobias Fässler ist eben von einer Reportagereise nach Tacloban auf der Insel Leyte zurückgekehrt.

Rund 8000 Tote, vier Millionen Obdachlose, tausende zerstörter Häuser, Strassen und Stromleitungen hat der Taifun Haiyan hinterlassen. «Heute sieht man viele improvisierte Friedhöfe - auf Verkehrsinseln, an den Strassenrändern», erzählt Tobias Fässler. Die Zeltstadt der vielen Obdachlosen sei immer noch riesig. «Diese Menschen haben nur eine Zeltplache als Schutz. Wenn man bedenkt, dass schon bald die nächste Taifune über die Philippinen ziehen werden, macht man sich seine Gedanken.» Die traumatisierten Personen müssen mit ihrem Schicksal selber zurechtkommen. «Niemand kümmert sich um sie, da fehlen die Kapazitäten.»

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Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

 

Swisscom

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Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

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An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

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