Ostafrika Hungersnot

Nothilfe für Flüchtlinge und Vertriebene

  • 02.11.2011
  • Ostafrika Hungersnot

© Keystone

Neun Partnerhilfswerke der Glückskette leisten in Ostafrika seit mehreren Monaten Nothilfe für die von der Dürre und Hungersnot betroffenen Menschen in den Flüchtlingslagern und Dörfern. Die Lage hat sich weiter verschärft: Die UNO schätzt dass mehr als 13 Millionen Menschen hungern. Die Sicherheitslage in der krisengeschüttelten Region ist auch für die Helfer prekär.

Rund 14 der über 26 Millionen Franken Spendengelder, die bisher bei der Glückskette eingegangen sind, werden in Kenia, Äthiopien, Somalia inklusive Puntland und Somaliland für 14 Nothilfeprojekte eingesetzt. Neben der medizinischen Versorgung (inkl. Impfungen und Verbesserung der Situation von Behinderten und Verletzten) und der Verteilung von Lebensmitteln, Kochutensilien und Wasser werden auch sanitäre Anlagen gebaut und die Menschen in den überfüllten Flüchtlingslagern mit lebenswichtigen hygienischen Massnahmen vertraut gemacht. Gemeinsam mit der Bevölkerung werden zudem wichtige Zufahrtsstrassen für den Transport von Hilfsgütern wiederhergestellt, Äcker für den Anbau von wuchernden Dornbüschen befreit und Wassertränken für das Vieh gebaut.

Besuch im Krisengebiet

Das Hilfswerk ADRA steht seit Monaten in der Region mit Nothilfeprojekten im Einsatz. Der Direktor Alexandre Gasser kehrte soeben aus Puntland und Somaliland zurück in die Schweiz. Seine Bilanz: «Die Situation in der Region ist wegen den Sicherheitsrisiken sehr angespannt. Doch wir können arbeiten, wenn auch nur unter ständiger Begleitung durch Sicherheitskräfte. Da wir jedoch vor allem mit Leuten aus anderen Regionen Somalias und Kenias zusammenarbeiten, kommen wir nicht auch in Konflikt mit rivalisierenden Clans in den Dörfern.»
ADRA unterstützt die Flüchtlinge dahingehend, dass diese für eine Rückkehr in ihre Heimat gestärkt und ausgerüstet werden.

«Glückskette aktuell» vom 30. Oktober 2011 hier hören »

Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

  • Privatradios Pro
  • Keystone
  • Swisscom
  • SRG SSR

Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

Privatradios Pro

13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

 

 

 

Keystone

Keystone

Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

 

Swisscom

Swisscom

Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

SRG SSR

SRG SSR

Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.