Ostafrika Hungersnot

Humanitäre Hilfe in Ostafrika geht weiter

  • 20.02.2012
  • Ostafrika Hungersnot

Im Sommer 2011 waren in Ostafrika gegen 13 Millionen Menschen vom Hungertod bedroht. Die Glückskette hat über 28,4 Millionen Franken Spendengelder erhalten und die Hälfte davon für 17 Nothilfeprojekte eingesetzt.

Acht Partnerhilfswerke der Glückskette hatten ihre Arbeit seit Sommer 2011 in Somalia, Äthiopien und Kenia verstärkt: sowohl in den Flüchtlingslagern, als auch ausserhalb der Lager in den von der Dürre am stärksten betroffenen Gebieten. Die Glückskette hat bisher 17 Hilfsprojekte für die Opfer der Hungerkatastrophe mit einem Gesamtbetrag von 14,5 Millionen Franken unterstützt.

Im Zentrum der Unterstützung stand bisher die Nothilfe für die Flüchtlinge und für die von der Dürre betroffenen Menschen. Die Hilfswerke verteilen Nahrungsmittel, Wasser und Hygieneartikel; schwache und kranke Menschen werden medizinisch versorgt, Kinder erhalten Spezialnahrung und Impfungen. Jetzt soll aber auch die Ernährungssituation der hungernden Bevölkerung nachhaltig verbessert werden: Äcker werden gemeinsam mit der Bevölkerung für den Anbau von wuchernden Dornbüschen befreit, die Trinkwasserzufuhr und Wasserspeicher repariert oder neu aufgebaut und Wassertränken für das Vieh gebaut. Zudem wird laufend Saatgut verteilt, um die landwirtschaftliche Produktion zu fördern. 

Die Hilfe vor Ort wird fortgesetzt, obwohl die Hilfsorganisationen im kriegsversehrten Somalia immer wieder mit Sicherheitsproblemen zu kämpfen haben, welche die Hilfsarbeiten teilweise behindern.

ADRA, Ärzte ohne Grenzen (MSF), Caritas, Handicap International, HEKS, Medair, das Schweizerische Rote Kreuz und Terre des Hommes - Kinderhilfe engagieren sich in dieser Region und werden finanziell von der Glückskette unterstützt. 

    Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

    • Privatradios Pro
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    Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

    Privatradios Pro

    13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

     

     

     

    Keystone

    Keystone

    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

    Swisscom

    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

    SRG SSR

    SRG SSR

    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

    Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.