Ostafrika Hungersnot

22 Millionen Franken für Hilfe in Ostafrika eingesetzt

  • 25.07.2012
  • Ostafrika Hungersnot

© HEKS

Vor einem Jahr hat die Glückskette das Spendenkonto für die Opfer der Hungersnot in Ostafrika eröffnet. Die Bilder des Elends, der rund 13 Millionen betroffenen Menschen, lösten unter der Schweizer Bevölkerung eine enorme Solidaritätswelle aus: mehr als 28 Millionen Franken wurden gespendet und 22 Millionen Franken davon hat die Glückskette bereits eingesetzt.

Ein Jahr später ist es Zeit Bilanz zu ziehen: Die Glückskette hat bereits 24 Hilfsprojekte von 13 Hilfsorganisationen mitfinanziert. Am Anfang der Sammlung lag der Schwerpunkt in der Nothilfe und dort vor allem auf der Verteilung von Nahrungsmitteln, Wasser und Hygieneprodukten. Nun geht es aber auch darum, das Nahrungsproblem nachhaltig zu lösen, weshalb auch Projekte im Bereich Landwirtschaft, Verteilung von Saatgut und Fruchtbarmachen von Böden durchgeführt werden.

Hilfe muss weitergehen

Wichtig ist es, die Hilfe nun nicht abzuziehen, denn laut Unicef leiden am Horn von Afrika immer noch 900'000 Kinder Hunger. Es konnte zwar schon vielen Menschen geholfen werden, doch leide in Somalia jedes fünfte Kind an Mangelernährung und gerade in entlegenen Gebieten ist Hilfe noch dringend nötig. 11 Partnerhilfswerke der Glückskette sind deshalb weiterhin in Äthiopien, Kenia und Somalia tätig, auch wenn der fehlende Zugang zur notleidenden Bevölkerung in Somalia und die teilweise bedrohliche Sicherheitslage in den übrigen Gebieten die Hilfswerksmitarbeiter immer wieder bei ihrer Arbeit behindern.

Die internationale Gemeinschaft und die Hilfswerke haben ihre Lehren aus der Situation in Ostafrika gezogen und nun in der Sahelzone, in Westafrika, wo eine ähnliche Katastrophe drohte, diese durch rechtzeitiges Intervenieren vorerst abwenden können.

    Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

    • Privatradios Pro
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    Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

    Privatradios Pro

    13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

     

     

     

    Keystone

    Keystone

    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

    Swisscom

    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

    SRG SSR

    SRG SSR

    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

    Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.