«Jeder Rappen zählt» 2011

Vorbereitungen auf Spendenwoche

  • 05.12.2011
  • «Jeder Rappen zählt» 2011

© srf

In einer Woche startet die Spendenaktion «Jeder Rappen zählt», in der vom 12. bis 17. Dezember zugunsten von Müttern in Not gesammelt wird. Wie schon in den letzten zwei Jahren gehen die Spenden an die Glückskette und ihre Partnerhilfswerke. Zwei Moderatoren von SRF besuchen zur Vorbereitung und Illustration einige dieser Hilfswerke und berichten über deren Arbeit.

Die Partnerhilfswerke der Glückskette setzen sich bereits seit Jahren weltweit für Mütter in Not ein, darunter auch in Mali und Bangladesch. Die Journalisten Kathrin Hönegger und Mario Torriani reisen in diese zwei Länder, um dem «Jeder Rappen zählt»-Publikum Beispiele aufzuzeigen, wie ihre Spenden Müttern in Not helfen könnten. 

Hilfe für Mütter in Mali

Im Vorfeld ihrer Premiere als «Jeder Rappen zählt»-Moderatorin besuchte Kathrin Hönegger zur Vorbereitung auf die Aktionswoche drei Partnerhilfswerke der Glückskette in Mali. 

Caritas unterstützt in Mali Mütter, die als Prostituierte in der Nähe von Goldgräberminen arbeiten. Vor Ort betreibt das Hilfswerk ein Beratungszentrum als Anlaufstelle für Gesundheits- und Sicherheitsfragen.

Genitalverstümmelung ist in Mali eine nach wie vor weit verbreitete Praxis. Seit 2007 unterstützt Helvetas in Mali Organisationen, Künstler und Initiativen, die aufklären und politisch Einfluss nehmen.

Das Hilfswerk Iamaneh bietet für Mütter, die als Hausmädchen ausgebeutet werden, Beratungen an, organisiert Gesprächsrunden und Radiosendungen zu gesundheitsrelevanten Themen. Sexuelle Ausbeutung ist bei Hausangestellten an der Tagesordnung, oft werden die Mädchen ungewollt schwanger oder stecken sich mit Krankheiten an.

Bildergalerie auf www.jrz.ch »

Liveberichte über Hilfe in Bangladesch

Der Journalist Mario Torriani ist während der Sendewoche in Bangladesch unterwegs. Die Hilfswerke Schweizerisches Rote Kreuz und Terre des hommes – Kinderhilfe lassen sich von Torriani bei der täglichen Arbeit zugunsten von Müttern in Not über die Schulter schauen. Er berichtet täglich live auf DRS 3, SF zwei und auf der Internetseite von «Jeder Rappen zählt». 

    Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

    • Privatradios Pro
    • Keystone
    • Swisscom
    • SRG SSR

    Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

    Privatradios Pro

    13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

     

     

     

    Keystone

    Keystone

    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

    Swisscom

    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

    SRG SSR

    SRG SSR

    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

    Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.