«Jeder Rappen zählt» 2011

Über 7 Millionen Franken für Mütter in Not

  • 10.03.2012
  • «Jeder Rappen zählt» 2011

© HEKS

Knapp drei Monate nach Beendigung der Sammelwoche «Jeder Rappen zählt» 2011 sind über 7,1 Millionen Franken zugunsten von Müttern in Not gespendet worden. Davon sind bereits 1,6 Millionen Franken für fünf Hilfsprojekte gesprochen worden.

Vom 12. bis 17. Dezember 2011 hatten Schweizer Radio und Fernsehen und die Glückskette auf dem Europaplatz in Luzern zum dritten Mal gemeinsam Spenden für eine vergessene Katastrophe gesammelt. Damals waren am Ende der Aktionswoche über 6,29 Millionen Franken gespendet worden. Inzwischen wurden weitere Spendenversprechen und Auktionen eingelöst und das Geld der privat durchgeführten Sammelaktionen ebenfalls noch einbezahlt. Die Spendensumme beträgt jetzt 7'102'219 Franken.

Hilfe für Mütter in Not

In Afghanistan, Bangladesch, Mali und Sri Lanka sind bereits fünf Hilfsprojekte für rund 1,6 Millionen Franken am Laufen. Die Spenden fliessen unter anderem in die von Kathrin Hönegger und Mario Torriani besuchten Projekte.

Kathrin Hönegger auf Projektbesuch in Mali »

Mario Torriani auf Projektbesuch in Bangladesch »

Die Partnerhilfswerke der Glückskette helfen in diesen Ländern die Lebensbedingungen von Frauen und ihren Kindern zu verbessern. Neben den fünf bereits bewilligten, werden Ende März weitere acht Hilfsprojekte der Projektkommission der Glückskette zur Prüfung vorgelegt: Hier sollen Mütter in Guinea, Kolumbien, Kongo, Irak, Indien und an der Elfenbeinküste ebenfalls unterstützt werden.

Hilfe in der Schweiz

Auch in der Schweiz leben viele Mütter und ihre Kinder unter prekären Umständen. Deshalb werden nach der Sammlung von «Jeder Rappen zählt» 2011 mit einem Drittel der Spendengelder auch hier Mütter gemäss den Kriterien der Sozialhilfe der Glückskette unterstützt. Bisher wurde auf mehr als 50 Gesuche von Frauen für über 60'000 Franken eingegangen.

Rückblick «Jeder Rappen zählt» 2010

Im Dezember 2010 war für Kinder als Opfer von Kriegen gesammelt worden. Insgesamt 18 Hilfswerke haben seither 39 Hilfsprojekte in 17 Ländern bei der Glückskette eingereicht und erhielten Unterstützung im Umfang von 11,3 Millionen Franken. Die Hilfe umfasst Bereiche wie: Zugang zu Schulbildung, Schutz der Kinder vor Kinderarbeit und Rekrutierung als Kindersoldaten, Reintegration von Kindersoldaten und psychosoziale und medizinische Unterstützung für konfliktbetroffene Kinder.

Damit sind praktisch alle Spendengelder der Sammelaktion «Jeder Rappen zählt» 2010 für Kinder als Opfer von Kriegen bereits verpflichtet worden.

Weitere Projektinfos zu «Jeder Rappen zählt» 2010 finden Sie hier » 

    Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

    • Privatradios Pro
    • Keystone
    • Swisscom
    • SRG SSR

    Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

    Privatradios Pro

    13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

     

     

     

    Keystone

    Keystone

    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

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    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

    SRG SSR

    SRG SSR

    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

    Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.