«Jeder Rappen zählt» 2011

«Jeder Rappen zählt»: Hilfe für Mütter in Not läuft

  • 16.04.2012
  • «Jeder Rappen zählt» 2011

© Caritas

Über 7,2 Millionen Franken sind bisher für die Sammlung «Jeder Rappen zählt» gespendet worden: für Mütter in Not in der Schweiz und weltweit.

Mehr als ein Drittel der Spendengelder hat die Glückskette bereits für neun Hilfsprojekte in acht Ländernverpflichtet. In der Schweiz erhielten bereits über 100 Mütter in finanzieller Bedrängnis Unterstützung.

 

Gesundheitsversorgung und Kinderhilfe

Bisher sind sechs Partnerhilfswerke der Glückskette in acht Ländern im Einsatz und unterstützen Mütter in Not, in sehr unterschiedlichen Belangen. In Bangladesch wie auch in Afghanistan, im Kongo und in der Elfenbeinküste kümmern sich Schweizer Hilfswerke um die Gesundheit von Frauen. Den Frauen wird Zugang zu medizinischer Versorgung ermöglicht, sie erhalten Beratung und Begleitung während der Schwangerschaft und bei der Geburt sowie Hilfe für mangelernährte oder behinderte Kinder. Um den Frauen und ihren Kindern den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen, werden Wasserleitungen erneuert oder gebaut.

Interview mit Samuel Erni, Terre des hommes – Kinderhilfe, Bangladesch »

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Interview mit Gaby Service, Medair, Afghanistan »

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Hilfsprojekt der CBM Christoffel Blindenmission im Kongo »

 

Schutz und Bildung

Frauen werden in vielen Ländern nach wie vor ausgebeutet und gewaltsam unterdrückt. Im Irak, Sri Lanka und in Mali stehen Partnerhilfswerke der Glückskette im Einsatz, um diese Frauen zu unterstützen. Mit Informationsveranstaltungen werden Gemeinschaften über die Rechte der Frauen und die Gewaltproblematik aufgeklärt. Von Gewalt betroffene Frauen erhalten psychosoziale Hilfe, um Erlebnisse aufzuarbeiten, aber auch Schutz und Sicherheit vor Übergriffen. 

Den Frauen wird der Zugang zu Bildung ermöglicht, um die Chancen auf Berufsausbildungen zu erhöhen. Frauengruppen werden in den Bereichen Führung und Planung von Projekten geschult, sie lernen zu argumentieren und erhalten für die Projekte finanzielle Unterstützung. 

Interview mit Annina Feller von Caritas, Sri Lanka » 

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Interview mit Maya Natarajan von Iamaneh, Mali » 

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Hilfsprojekt von Caritas in Mali »

Hilfsprojekt von Caritas im Irak »

 

103 «Notbatzen» für Mütter in der Schweiz

In der Schweiz konnte die Glückskette dank ihrer Sozialhilfe und den Spendengeldern von «Jeder Rappen zählt» bereits 103 Müttern finanziell unter die Arme greifen. Die Frauen erhielten via Gesuch beim Sozialdienst oder privaten Institutionen der Wohngemeinde einen «Notbatzen» für finanzielle Engpässe (Bezahlung von Krankheitskosten, Miete, Kinderbetreuung o.ä.).

Die DRS 3 Reportage über Jacqueline aus dem Raum Basel zeigt, wie in der Schweiz konkret geholfen wird. 

 

Hilfswerke im Auslandeinsatz:

Caritas Schweiz (in Mali, Irak, Sri Lanka), CBM Christoffel Blindenmission (Kongo), Iamaneh (Mali), Médecins du Monde (Elfenbeinküste), Medair (Afghanistan), Terre des hommes – Kinderhilfe (Bangladesch, Indien)

Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

  • Privatradios Pro
  • Keystone
  • Swisscom
  • SRG SSR

Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

Privatradios Pro

13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

 

 

 

Keystone

Keystone

Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

 

Swisscom

Swisscom

Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

SRG SSR

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Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.