«Jeder Rappen zählt» 2011

Weltfrauentag: Glückskette engagiert sich für Frauen in Not

  • 08.03.2013
  • «Jeder Rappen zählt» 2011

Am 8. März 2013 feiern Frauen auf der ganzen Welt den internationalen Tag der Frau. Die Unterstützung von Frauen in Not ist auch der Glückskette ein grosses Anliegen, weshalb die Stiftung seit Jahren Hilfsprojekte für Frauen auf der ganzen Welt unterstützt.


Im Rahmen von «Jeder Rappen zählt 2011» sammelte die Glückskette 7,3 Millionen Franken für Mütter in Not und konnte damit 19 Projekte von elf Partnerhilfswerken finanzieren um Müttern in Kriegsgebieten und Entwicklungsländern, aber auch in der Schweiz eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Eines dieser Projekte wird von der Organisation IAMANEH umgesetzt, die mithilfe der Glückskette junge Frauen in Mali unterstützt.  Diese Haushaltshilfen arbeiten in den Städten und werden auf verschiedene Arten ausgebeutet. Das Schweizer Hilfswerk leistet Aufklärungsarbeit, führt Alphabetisierungskurse durch und bietet den jungen Frauen einen Ort des Austauschs mit Gleichgesinnten. Diese Unterstützungsmassnahmen verhelfen ihnen zu mehr Unabhängigkeit, zu einem selbstbestimmteren Leben und somit Aussicht auf eine bessere Zukunft.

Ein weiteres Projekt, das die Glückskette finanziert, widmet sich der Verbesserung der Lebensmittelsicherheit im südlichen Kirgistan. Das Schweizerische Rote Kreuz unterstützt in fast 700 Dörfern alleinerziehende Frauen durch den Bau von Hühnerställen und die Verteilung von Hühnern, um die Ernährungslage und Einkommen der Familien nachhaltig zu verbessern. Aufgrund der positiven Resultate dieses Projektes prüft die Glückskette derzeit die Möglichkeit die Hilfeleistungen zu verlängern und erneut zu finanzieren.

Hilfe für Frauen in der Schweiz

In der Schweiz hilft die Glückskette punktuell Menschen und insbesondere auch Frauen in finanzieller Not. Im Normalfall geschieht dies in Zusammenarbeit mit öffentlichen oder privaten Institutionen. Es handelt sich dabei um einen einmaligen Beitrag, der zur Überbrückung einer finanziellen Notlage dient. Diese Hilfe ist möglich dank dem permanenten Fonds «Sozialhilfe Schweiz».

Entstanden in der Zeit des ersten Weltkrieges im Kampf um die Gleichberechtigung und das Wahlrecht der Frauen, wird der Weltfrauentag noch heute von Frauenorganisationen auf der ganzen Welt zelebriert – auch in Mali und Kirgistan.


Hören Sie auch «Glückskette aktuell» vom 3. März über Hilfsprojekte speziell für Frauen:

Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

  • Privatradios Pro
  • Keystone
  • Swisscom
  • SRG SSR

Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

Privatradios Pro

13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

 

 

 

Keystone

Keystone

Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

 

Swisscom

Swisscom

Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

SRG SSR

SRG SSR

Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.