«Jeder Rappen zählt» 2012

6,7 Millionen Franken für Wasserprojekte

  • 22.12.2012
  • «Jeder Rappen zählt» 2012

©SRF/Samuel Trümpy

Zwei Tage vor Heiligabend ging die vierte Staffel der Spendenaktion «Jeder Rappen zählt» von SRF und der Glückskette in Luzern erfolgreich zu Ende. Innerhalb von sechs Tagen sind 6’712’839 Franken für Hilfsprojekte zusammengekommen. Damit können die Partnerhilfswerke der Glückskette für Menschen in Entwicklungsländern den Zugang zu Trinkwasser und die hygienischen Bedingungen verbessern.

Viele Menschen liessen sich auch dieses Jahr vom Spenden-Virus anstecken. Durch Musikwünsche, originelle Aktionen und viele kleine und grosse Spenden sind insgesamt 6,7 Millionen Franken zusammengekommen.

Mit diesem Geld wird die Glückskette Projekte ihrer Partnerhilfswerke im Bereich der Wasserversorgung und -aufbereitung und im Bereich Hygiene finanzieren. Einblick darin, welche Art von Projekten mit dem Geld finanziert werden können, gaben auch dieses Jahr Plakate auf dem Europaplatz, Interviews mit Hilfswerksvertretern in der Glasbox, Kurz-Videos über die Projektarbeit der Hilfswerke und Mario Torriani, der per Video und live aus Wasserprojekten in Somaliland berichtete.

Die Spenderinnen und Spender konnten sich dadurch überzeugen, dass eben jeder Tropfen hilft und auch, dass es im Bereich der Versorgung mit Trinkwasser noch viel zu tun gibt. Denn dreckiges Wasser macht krank und führt in vielen Fällen, insbesondere bei geschwächten Kindern, zum Tod.

Die Glückskette wird laufend darüber berichten, wie das gesammelte Geld eingesetzt wird und welche Projekte finanziert werden.

 

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    Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

    • Privatradios Pro
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    Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

    Privatradios Pro

    13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

     

     

     

    Keystone

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    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

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    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

    SRG SSR

    SRG SSR

    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

    Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.