«Jeder Rappen zählt» 2012

«Jeder Rappen zählt» 2012: 21 Hilfsprojekte für Wasser

  • 24.09.2013
  • «Jeder Rappen zählt» 2012

«Wasser» war das Thema von «Jeder Rappen zählt» 2012. Das Ziel war mit dem gesammelten Geld den Menschen in Entwicklungsländern einen besseren Zugang zu Trinkwasser und zu besseren hygienischen Bedingungen zu verhelfen. Neun Monate später konnte die Glückskette 21 Hilfsprojekte von 14 Partnerhilfswerken in 17 verschiedenen Ländern mitfinanzieren und hat somit die gesammelten 7,4 Millionen gespendeten Franken bereits vollständig eingesetzt.

In den meisten von der Glückskette finanzierten Hilfsprojekten für Wasser geht es um den Bau von Infrastruktur, das heisst, dass in diesen Projekten Brunnen, Wasserversorgungssysteme aber auch Latrinen gebaut werden. Ein wichtiger Bestandteil dieser Projekte sind jeweils Schulungen der lokalen Bevölkerung, damit sie die Bauten auch langfristig warten und reparieren können. Zugang zu sauberem Trinkwasser zu haben ist gut, aber man muss auch die Grundregeln der Hygiene kennen und den richtigen Umgang mit dem sauberen Wasser lernen, damit die Gesundheit langfristig verbessert wird. Darum geht es neben dem Bau von Infrastruktur immer auch darum, Grundregeln des hygienischen Verhaltens zu vermitteln. Mit praktischen, sofort anwendbaren Schulungen.

Positive Nebeneffekte

Nahe des Wohnortes Zugang zu sauberem Wasser und zu einer Latrine zu haben, ist mehr, als es auf den ersten Blick scheint. In vielen Ländern müssen die Frauen und Mädchen immer noch viele Kilometer zu Fuss gehen und das Wasser sehr weit nach Hause tragen. Durch den nahen Zugang zu Wasser haben die betroffenen Mädchen nun Zeit, die Schule zu besuchen und somit mehr Chancen auf ein besseres Leben. Und die Latrinen schützen die Frauen, die nun ihr «Geschäft» nicht mehr im Freien verrichten müssen und dadurch oft Opfer von Übergriffen waren.

Wasser für bessere Lebensbedingungen in Madagaskar

Medair ist eines der 14 Partnerhilfswerke, welches ein solches Wasserprojekt in Madagaskar umgesetzt. In zwei Bezirken will das Hilfswerk den Zugang zu sauberem Wasser sichern und so die Gesundheit der Bevölkerung langfristig verbessern. Dafür baut Medair Wasserversorgungsanlagen in neun Gemeinden und führt Schulungen zu Hygienepraktiken sowie zum Umgang mit Wasser durch. Lesen Sie hier mehr zum Projekt.

Sammelstand: 7'447'377.- Franken (Stand September 2013)

Hilfswerke:
Heilsarmee, Caritas Schweiz, CBM Christoffel Blindenmission, Schweizerisches Rotes Kreuz, HEKS, Helvetas, Iamaneh, Medair, Nouvelle Planet, Solidar Suisse, SolidarMed, Swissaid, Terre des hommes – Kinderhilfe weltweit, Vivamos Mejor

Länder: Afghanistan, Bolivien, El Salvador, Guatemala, Guinea-Bissau, Indien, Kolumbien, Laos, Madagaskar, Mosambik, Nepal, Sudan, Sri Lanka, Tadschikistan, Tansania, Togo, Vietnam

    Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

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    Keystone

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    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

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    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

    SRG SSR

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    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

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