Syrien

Mehr als eine Million Franken für Syrische Flüchtlinge

  • 28.08.2012
  • Syrien

© Sam Tarling, Caritas Schweiz

Bei der Glückskette sind bis heute über eine Million Franken Spenden eingegangen: 1’013’555 Franken. Damit die vier Partnerorganisationen der Glückskette ihre Unterstützung für die syrischen Flüchtlinge in Jordanien und Libanon mittelfristig weiterführen können, braucht es mehr Geld.

«Dieses Spendenergebnis zeigt die Solidarität der Schweizer Bevölkerung für die Opfer dieses Konfliktes. Es ist umso wertvoller, als dass es sich aus vielen Einzelspenden von bis zu 100 Franken zusammensetzt. Erste Spenden von Gemeinden, Kantonen und Unternehmen konnten wir auch schon verzeichnen», führt Tony Burgener, Direktor der Glückskette aus.

Hilfe in den Grenzgebieten

«Mit der Unterstützung der Glückskette sind die Schweizer Hilfswerke, die im Libanon und in Jordanien tätig sind, in der Lage schnell und effizient zu helfen,» erklärt Alain Geiger, Leiter Projektabteilung der Glückskette. Die Hilfe konzentriert sich auf die Verteilung von Hilfspaketen, medizinische Hilfe sowie psychosoziale Betreuung und Schutz von Kindern.

Die Zahl der zivilen Opfer des bewaffneten Konfliktes in Syrien steigt täglich und mit ihnen die Bedürfnisse der Familien, die in den Nachbarländern Zuflucht gefunden haben. «Angesicht dieser steigenden Bedürfnisse bereiten die Schweizer Hilfswerke die Hilfe für die nächsten Wochen und Monate vor und wären zudem bereit, in Syrien mit Nothilfe- und Wiederaufbauprojekten direkt zu intervenieren, sobald der Zugang möglich ist,» unterstreicht Alain Geiger die Notwendigkeit für weitere finanzielle Mittel.

Spenden sind möglich online oder auf das Postkonto 10-15000-6, Vermerk «Syrien».

    Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

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    Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

    Privatradios Pro

    13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

     

     

     

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    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

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    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

    SRG SSR

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    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

    Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.