Syrien

Die Glückskette erneuert Spendenaufruf für die Opfer des Syrienkonfliktes

  • 29.08.2013
  • Syrien

© Keystone

Die Schweizer Bevölkerung zeigte sich bisher sehr solidarisch mit der notleidenden Bevölkerung in Syrien. Spenden in der Höhe von über 13 Millionen Franken sind bisher bei der Glückskette eingegangen, dies reicht hingegen bei Weitem nicht aus, die laufenden Hilfsprojekte weiter zu verlängern oder neue Projekte zu finanzieren. Verstärkte Flüchtlingsströme, Tausende traumatisierte Kinder, der anstehende Winter und die Aufnahmeländer, die an ihre Kapazitätsgrenzen stossen, machen jedoch eine Weiterführung der Hilfe unabdingbar, deshalb erneuert die Glückskette den Spendenaufruf.

Die Glückskette unterstützte bisher 32 Hilfsprojekte von neun Partnerorganisationen: ADRA, Caritas Schweiz, Handicap International, HEKS, Medair, Médecins sans Frontières / Ärzte ohne Grenzen Schweiz, Schweizerisches Rotes Kreuz, Solidar Suisse, Terre des hommes – Kinderhilfe weltweit. 

In Syrien selber wurden einige Partnerorganisationen im medizinischen Bereich, sowie bei der Verteilung von Nothilfepaketen zur Abdeckung von Grundbedürfnissen aktiv. Die meisten Partnerorganisationen sind seit 2012 vor allem in den an Syrien grenzenden Nachbarländern Libanon, Jordanien, Irak und Türkei aktiv. Dort umfassen die Projekte eine direkte finanzielle Unterstützung der Flüchtlinge («cash assistance») zur Bezahlung von Mieten und dem Kauf von Nahrungsmitteln, hygienischen Artikeln und anderen Gütern des täglichen Bedarfs. Spezialisierte Partnerorganisationen sorgen sich auch um Kranke, Verletzte und Verwundete sowie um traumatisierte Kinder. 

Spenden sind jederzeit möglich auf das Postkonto 10-15000-6 (Vermerk «Syrien») oder online. Einzahlungsscheine der Glückskette liegen in jeder Poststelle auf.

    Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

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    Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

    Privatradios Pro

    13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

     

     

     

    Keystone

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    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

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    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

    SRG SSR

    SRG SSR

    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

    Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.