Gaza

Gaza-Hilfe: Glückskette und Schweizer Hilfswerke helfen Not lindern

  • 22.01.2009
  • Gaza 2009

Foto © keystone

Der Zugang zum Gaza-Kriegsgebiet zeigt, dass die Zahl der Verletzten und die materiellen Schäden enorm sind. Zugleich sind jetzt die Möglichkeiten erleichtert, die betroffene Zivilbevölkerung zu unterstützen.

Sieben Schweizer Partner-Hilfswerke der Glückskette, die alle seit längerem im Gazastreifen tätig sind (SRK, Caritas, HEKS, Terre des hommes Kinderhilfe, cfd, Médecins du Monde und Handicap International), leisten über internationale, palästinensische oder israelische Kanäle Hilfe. Es geht ausschliesslich um Soforthilfe mittels Medikamenten, Verbandmaterial, medizinischen Geräten, Zelte und Planen für Tausende von Obdachlosen und Betreuung von traumatisierten Kindern und Kriegsversehrten.

Die Glückskette hat bis jetzt eine Viertelmillion Franken an Spenden erhalten und ruft weiterhin zur Solidarität auf. Die Hilfsaktionen erfolgen nach rein humanitären Kriterien, wie in den Statuten der Glückskette festgelegt: «Sie hilft Menschen in Notlagen unbesehen der Ursachen dieser Notlagen» und «im Geist der Solidarität, ohne jegliche ethnische, soziale, religiöse, ideologische oder andere Diskriminierung». Postkonto 10-15000-6 Vermerk «Gaza».

    Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

    • Privatradios Pro
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    Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

    Privatradios Pro

    13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

     

     

     

    Keystone

    Keystone

    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

    Swisscom

    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

    SRG SSR

    SRG SSR

    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

    Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.