Gaza

Psychosoziale Unterstützung für Familien im Gazastreifen

  • 30.06.2009
  • Gaza 2009

© keystone

«Wir haben Angst, wir finden dafür keine Worte mehr. Unsere Kinder weinen und sind apathisch» erzählt eine Mutter nach dem bewaffneten Konflikt im Gazastreifen. Angst und Not lösen Verzweiflung und Depressionen bei Kindern, Frauen und Männer aus.

Jetzt brauchen viele Menschen in Gaza Hilfe, um von diesem schrecklichen Trauma loszukommen. Es besteht ein grosser Bedarf an psychosozialer Unterstützung für die vom Krieg traumatisierten Menschen.

Die Glückskette beteiligt sich an einem langfristigen Projekt des Christlichen Friedensdienstes (cfd) und dessen Lokalpartnern im Gazastreifen. Die betroffenen Menschen lernen in einem schwierigen Lebensumfeld wieder Tritt zu fassen. Dabei erhalten sie professionelle psychologische Unterstützung.

Das Projekt baut auf Strukturen auf, welche bereits vor dem Ausbruch des Konflikts existierten. Situationsbedingt leiden Therapeuten ihrerseits unter den Folgen der kriegerischen Ereignisse, auch sie sind traumatisiert. Zunächst werden psychosozial tätige Berufsfrauen und -männer durch externe Interventionen so gestärkt, dass sie wieder in der Lage sind, ihre Arbeit aufzunehmen.

Zusätzliche Hilfe leistet der Christliche Friedensdienst mit der Verteilung von Gütern des täglichen Bedarfs.

    Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

    • Privatradios Pro
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    Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

    Privatradios Pro

    13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

     

     

     

    Keystone

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    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

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    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

    SRG SSR

    SRG SSR

    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

    Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.