Java

Erdbeben auf Java

  • 27.05.2006
  • Java

Nach Bekanntwerden des neusten Erdbebens auf der indonesischen Hauptinsel Java (Region Yogyakarta) hat die Glückskette mit ihren Partner-Hilfswerken Kontakt aufgenommen und Hilfsmöglichkeiten abgeklärt. Dank massiver Unterstützung durch die indonesische Armee und der Einsatzbereitschaft wegen eines erwarteten Ausbruchs des Vulkans Merapi kontrollieren die örtlichen Behörden die Lage.

Allfällige Bedürfnisse für Hilfsgüter oder personelle Ressourcen würden, nach Auskunft Schweizer Hilfswerke, aus der benachbarten Insel Sumatra beschafft, wo im Zug des Wiederaufbaus nach dem Tsunami Lager bestehen. Die Glückskette verzichtet zurzeit auf einen Sammelappell.

Caritas, HEKS und SRK leisten Nothilfe
Die Hilfswerke Caritas, HEKS und Schweizerisches Rotes Kreuz (SRK) stellen Nothilfe für die betroffene Bevölkerung bereit. Caritas setzt 150'000 Franken ein, das Hilfswerk der evangelischen Kirchen Schweiz (HEKS) 100'000 Franken und das Schweizerische Rote Kreuz 150'000 Franken.
Der SRK-Koordinator in Aceh/Sumatra und eine Krankenschwester werden in den nächsten Stunden ins Erdbebengebiet reisen. Programmverantwortliche von Caritas sind ebenfalls ins Erdbebengebiet unterwegs, die Nothilfekoordinatorin von HEKS befindet sich bereits in Yogyakarta.

    Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

    • Privatradios Pro
    • Keystone
    • Swisscom
    • SRG SSR

    Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

    Privatradios Pro

    13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

     

     

     

    Keystone

    Keystone

    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

    Swisscom

    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

    SRG SSR

    SRG SSR

    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

    Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.