Kinderopfer von Kriegen

Nationaler Sammeltag für Kinder - Opfer von Kriegen

  • 19.11.2003
  • Kinder - Opfer von Kriegen

Rund 300'000 Kinder werden weltweit als Kindersoldaten missbraucht. Sie erleben dabei Gräueltaten, werden verletzt, getötet oder bleiben ein Leben lang traumatisiert. Die Zahl der Kinder, die Opfer von Kriegen und bewaffneten Konflikten sind, wird auf 12 Millionen geschätzt. Vielen diesen Kindern und Jugendlichen kann und muss geholfen werden: mit medizinischer Pflege - zum Beispiel nach Minenunfällen -, mittels Ausbildung oder Umschulung, mit Betreuungsprogrammen für Waisenkinder oder psycho-therapeutischen Massnahmen.

Schweizer Hilfswerke sind in zahlreichen solcher Hilfsprogramme engagiert; die Glückskette will nun mit einem nationalen Sammeltag am kommenden Mittwoch auf diese permanente Katastrophe aufmerksam machen und für Projekte dieser Art Mittel sammeln. Zur Illustration hat sie 16 Musterprojekte von elf Hilfswerken ausgewählt. 

Erstmals wird der nationale Sammeltag der SRG-Glückskette auch von 13 Privatradios in der Deutschschweiz mitgetragen. Eine entsprechende Vereinbarung haben ein speziell gegründeter Verein der Privatradios und die Stiftung Glückskette am Freitag unterzeichnet. "Konkurrenz schliesst Solidarität mit Notleidenden nicht aus", begrüsste Glückskette-Direktor Félix Bollmann die neue Zusammenarbeit und betonte, ähnliche Bestrebungen seien ebenfalls in der Westschweiz im Gang. "Die Glückskette, die auch mit Zeitungsverlegern punktuell zusammenarbeitet, wird immer mehr zur Sammelplattform der Schweizer Medien generell", kommentierte Kommunikationsleiter Roland Jeanneret.

Am nationalen Sammeltag "Kinder - Opfer von Kriegen" vom 19. November werden in sechs Telefonzentralen und auf über 100 Leitungen Spenden von gegen 600 freiwilligen Helferinnen und Helfern entgegengenommen. Swisscom stellt die Gratisnummer 0800 87 07 07 zur Verfügung und in allen Postbüros der Schweiz stehen Einzahlungsscheine in speziellen Dispensern bereit. Online-Spenden können direkt übers Internet erfolgen; dies ermöglicht zudem auch den Auslandschweizern, sich an der Spendenaktion zu beteiligen. 

    Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

    • Privatradios Pro
    • Keystone
    • Swisscom
    • SRG SSR

    Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

    Privatradios Pro

    13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

     

     

     

    Keystone

    Keystone

    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

    Swisscom

    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

    SRG SSR

    SRG SSR

    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

    Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.