Kinderopfer von Kriegen

Kampagne "Kinder - Opfer von Kriegen": Erika Hess belohnt Schulklasse aus Zuzwil

  • 02.03.2004
  • Kinder - Opfer von Kriegen

Riesenplausch für 40 Kinder und Jugendliche aus Zuzwil bei Jegenstorf: Sie erhielten in ihrem Skilager in Arolla/VS hohen Besuch: Die 6-fache Ski-Weltmeisterin Erika (Reymond-) Hess erteilte ihnen Skiunterricht und belohnte damit die Schülerinnen und Schüler für ihren Einsatz zugunsten der Glückskette.

Die Klassen von Zuzwil hatten sich im letzten November am Glückskette-Sammeltag zugunsten von "Kinder - Opfer von Kriegen" besonders mit einer Tür-zu-Tür-Aktion eingesetzt und den stolzen Betrag von 2'150 Franken gesammelt. Erika Hess ihrerseits hatte versprochen, sich für einen Tag Training im Skilager einer Schulklasse zur Verfügung zu stellen. "Diese Bilder von Kindern im Krieg haben mich erschüttert", hatte die dreifache Mutter Erika Hess damals gesagt, "und ich will unbedingt mithelfen, dass es ihnen besser geht".

Nun hat sie ihr Versprechen in die Tat umgesetzt und das Zuzwiler Skilager in Arolla, im Wallis, besucht. "Ich gebe gerne Tips und meine Erfahrungen an junge Menschen weiter", sagt die Weltcupsiegerin von 1982 und 84, die mit dem ehemaligen Herren-Trainer Jacques Reymond verheiratet ist.

"Es fällt auf, wie aktiv sich Schulklassen bei unseren Aktionen einsetzen, vor allem wenn es bei der Sammlung um Kinder geht", kommentiert Senta Graf von der Glückskette das grosse Engagement von Kindern und Jugendlichen. In der Tat: Auf einen Aufruf über "Schulen ans Internet" haben sich rund 60 Schulen für Kinder, die Opfer von Kriegen wurden, eingesetzt und mit zahlreichen Aktionen über 35'000 Franken gesammelt.

Die Spendeversprechen vom Sammeltag von 3,5 Millionen haben sich bis Ende Februar mehr als verdoppelt und beziffern sich auf 7,2 Millionen Franken. Die Glückskette finanziert damit Hilfsprojekte für Kinder, die physische oder psychische Verletzungen erlitten haben, vertrieben sind oder als Kindersoldaten missbraucht werden. Die Sammlung "Kinder und Krieg" läuft noch weiter (Postkonto 10-15'000-6).

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    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

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    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

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    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

    Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.