Kinderopfer von Kriegen

Glückskette sammelt für Kriegsopfer

  • 24.08.2006
  • Kinder - Opfer von Kriegen

Die Glückskette aktiviert ihre Sammelkampagne «Kinder - Opfer von Kriegen» und ruft zu Spenden auf. Von Afghanistan bis Irak, von Darfur bis Sri Lanka, aber besonders jetzt auch im Nahen Osten sind es vor allem die Schwächsten unserer Gesellschaft, die Kinder, die besonders leiden. Jetzt, da die Waffen schweigen, ist für die Glückskette und ihre Partner-Hilfswerke auch im Nahen Osten Hilfe möglich.

In den letzten Tagen wurden im Libanon und im Gaza bereits drei Hilfsprojekte für insgesamt 250'000 Franken (HEKS, Caritas, Terre des hommes) bewilligt: Medikamente, Nahrungsmittel, Kleider, Hygieneartikel, Kochsets, provisorische Unterkünfte und psychologische Betreuung von Kindern (aus rund 5000 Familien), die zum Teil verletzt oder behindert sind. Die Hilfe erfolgt nach humanitären Kriterien, ohne Rücksicht auf eine Kriegspartei und ohne Schuldzuweisungen
Den Fonds «Kinder - Opfer von Kriegen»gibt es seit dem Herbst 2003. Die Spendenaufrufe erfolgen in den nächsten zehn Tagen am Radio mit Spots und am Fernsehen und in den Printmedien mit Hinweisen.
Das Postkonto lautet 10-15'000-6, Vermerk «Kind & Krieg» ("KK"); Einzahlungsscheine der Glückskette gibts in jedem Postbüro.

    Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

    • Privatradios Pro
    • Keystone
    • Swisscom
    • SRG SSR

    Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

    Privatradios Pro

    13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

     

     

     

    Keystone

    Keystone

    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

    Swisscom

    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

    SRG SSR

    SRG SSR

    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

    Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.