Mittelamerika / Karibik

Wirbelstürme Karibik: über 1 Million Spenden

  • 21.10.2008
  • Mittelamerika/Karibik

@keystone

Anfangs September fegten vier Wirbelstürme über die Karibik, und sie haben vor allem auf Haiti verheerende Zerstörungen verursacht. Eines der ärmsten Länder der Welt wurde erneut von einer schweren Katastrophe getroffen. Die Spendenaufrufe der Glückskette stossen auf viel Solidarität, kamen doch bis jetzt bereits über eine Million Franken an Spenden zusammen.

Mehrere Partner-Hilfswerke der Glückskette sind auf Haiti aktiv geworden: HEKS engagiert sich mit Nahrungsmittel und im Reparieren von zerstörten Behausungen im Süden der Insel, Terre des hommes Lausanne nimmt sich speziell der notleidenden Kinder an und das Collège Suisse - eine Schule im Armenviertel von Jacmel - konnte dank der Hilfe der Glückskette überhaupt den Schulbetrieb wieder aufnehmen. Caritas hat Hilfsprojekte sowohl auf Haiti (Nothilfe) wie auf Kuba (Wiederinstandstellung 70 Häuser). Das Schweiz. Rote Kreuz koordiniert mit vier MitarbeiterInnen aus der Schweiz die Nothilfemassnahmen für die internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften. Weitere Partner-Hilfswerke bereiten Hilfsprojekte für mehrere hunderttausend Franken vor.

Die Hilfsaktionen gestalten sich in den am meisten betroffenen Regionen nach wie vor sehr schwierig, umso mehr, als Schäden von früheren Katastrophen noch gar nicht überall behoben werden konnten. Die Glückskette ruft weiterhin zu Spenden unter dem Vermerk «Karibik» auf.

    Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

    • Privatradios Pro
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    Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

    Privatradios Pro

    13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

     

     

     

    Keystone

    Keystone

    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

    Swisscom

    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

    SRG SSR

    SRG SSR

    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

    Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.