Sahel

Glückskette und ihre Partner rufen zu Spenden auf

  • 16.04.2012
  • Sahel

Die humanitäre Situation im Sahel hat sich aufgrund der regionalen Konflikte und Nahrungsunsicherheit verschärft. Die Partnerhilfswerke der Glückskette haben bereits im März ihre ersten Nothilfeprojekte in Mali, Mauretanien, Burkina Faso, Niger und Tschad lanciert, um frühzeitig einzugreifen und das Schlimmste zu verhindern. Die Glückskette teilt die Einschätzung ihrer Partner und eröffnet ein Spendenkonto. Spenden sind ab sofort auf das Postkonto 10-15000-6 mit dem Vermerk «Sahel» möglich.

«Die Glückskette will mit ihrem Spendenaufruf nicht warten, bis die Sahelkrise in den Schlagzeilen erscheint, sondern jetzt Unterstützung bieten, wenn die Hilfe am wirksamsten ist», erklärt Alain Geiger, Leiter der Projektabteilung. ADRA, Caritas, CBM Christoffel Blindenmission, Helvetas, HEKS, Terres des hommes – Kinderhilfe, das Schweizerische Rote Kreuz, Solidar Suisse und Swissaid haben bereits mit der Nothilfe in der Sahelzone begonnen. Weitere Partnerhilfswerke evaluieren ihre Hilfsmöglichkeiten. Sie alle sind seit längerem in dieser Region tätig und können auf das bestehende Netzwerk aufbauen. Im Vordergrund der Nothilfe stehen die Nahrungsmittelhilfe für Mensch und Nutztiere, aber auch Wasser-, Bodenschutz und Saatgutprojekte im Hinblick auf die nächste Regensaison.

Die Gründe für die schleichende Nahrungsmittelkrise im Sahel sind vielschichtig und von Land zu Land unterschiedlich. Ungenügende Ernten über mehrere Jahre, hohe Lebensmittelpreise und die Rückkehr von Arbeitsmigranten aus dem Maghreb haben zu Verarmung und Lebensmittelknappheit geführt. Regionale Konflikte und die daraus resultierenden Flüchtlingsströme verschärfen die Lage zusätzlich.

Deshalb ist rasche und koordinierte Hilfe nötig, um eine humanitäre Krise zu verhindern.

Tagesgespräch DRS1 16. April 2012 »

Sahelzone ist ohne internationale Hilfe verloren: swissinfo.ch »

 

    Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

    • Privatradios Pro
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    Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

    Privatradios Pro

    13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

     

     

     

    Keystone

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    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

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    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

    SRG SSR

    SRG SSR

    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

    Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.