Sahel

Partner der Glückskette helfen in Niger und Mali

  • 21.05.2012
  • Sahel

© Swissaid

Seit der Eröffnung des Spendenkontos «Sahel» sind bei der Glückskette über 376'569 Franken Spenden eingegangen, welche umgehend in Nothilfeprojekte von Swissaid und Caritas in Niger und in Mali eingesetzt wurden.

Dürre und weiter ansteigende Lebensmittelpreise haben die Nahrungsmittelkrise in Niger, Mauretanien, Tschad, Mali, Burkina Faso und neuerdings auch in Senegal, Kamerun und Gambia zugespitzt. Daneben verschärfen die regionalen Konflikte die Situation für die betroffenen Menschen zusätzlich. Nach UN-Schätzungen sind 15 Millionen Menschen von schwerer Mangelernährung bedroht.

Nothilfe in Niger und Mali

Die Glückskette unterstützt momentan Nothilfeprojekte von Swissaid und Caritas in Niger und Mali. Die beiden Hilfswerke unterstützen je nach Lage die von der Nahrungsmittelkrise betroffenen Menschen mit Lebensmitteilverteilungen oder vergünstigten Nahrungsmitteln. Die Getreidespeicher werden aufgefüllt, um den steigenden Lebensmittelpreisen vorzubeugen. Caritas kümmert sich ausserdem um die Flüchtlinge, welche aufgrund des Konflikts in Mali im Nachbarland Niger Schutz suchen. Das Hilfswerk verteilt dort Nahrungsmittel und Wasser. Es gibt auch Kochutensilien und Moskitonetze ab.

Glückskette wiederholt ihren Spendenaufruf

Weitere Schweizer Partnerhilfswerke der Glückskette sind in den Krisenregionen bestens verankert. Die Glückskette erwartet dementsprechend in den kommenden Wochen weitere Projektvorschläge ihrer Partner. Um diese abdecken zu können wiederholt sie ihren Aufruf zu Spenden auf das Postkonto 10-15000-6, Vermerk «Sahel».

«Glückskette aktuell» vom 20. Mai 2012 »

    Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

    • Privatradios Pro
    • Keystone
    • Swisscom
    • SRG SSR

    Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

    Privatradios Pro

    13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

     

     

     

    Keystone

    Keystone

    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

    Swisscom

    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

    SRG SSR

    SRG SSR

    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

    Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.