Sahel

Mehr Hilfe für die Sahelzone

  • 19.06.2012
  • Sahel

© Carole Schaber, Caritas Schweiz

Die Glückskette unterstützt dank der eingegangenen Spenden neben Niger und Mali nun auch ein Nothilfeprojekt von Solidar in Burkina Faso und ein weiteres von HEKS im Niger.

Die Glückskette hat 459'312 Franken an Spenden für die notleidende Bevölkerung im Sahel erhalten. Damit unterstützt sie in den drei Westafrikanischen Staaten Burkina Faso, Niger und Mali die Nothilfe von Caritas, HEKS, Solidar und Swissaid. Bei der Hilfe handelt es sich in erster Linie um die Verteilung von Nahrungsmitteln. Solidar verteilt in Mali in Schulkantinen Essen an Kinder und ihre Familien und HEKS bietet in Ernährungszentren Hilfe für unterernährte Kinder, schwangere und stillende Mütter an. Swissaid hilft im Niger mit einem «food for work»-Projekt. Um nicht nur das aktuelle Leid zu lindern, verteilt Caritas in Mali nebst Nahrungsmitteln auch Saatgut, damit die nächste Ernte nicht auch noch ausfällt.

Immer mehr Menschen betroffen

Eine Verbesserung der Situation für die Menschen im Sahel ist leider nicht in Sicht. Im Gegenteil: die Nahrungsmittelkrise spitzt sich aufgrund von ausbleibendem Regen und Ernten weiter zu. Die nächste Ernte ist zudem sehr unsicher, da den meisten Bauern das Saatgut fehlt. Vor allem Kinder, schwangere und stillende Frauen leiden besonders unter der Krise. Hilfe ist deshalb dringend nötig, trotz der Warnungen diverser Hilfswerke und der Vereinten Nationen läuft diese jedoch nur schleppend an.

Spenden sind weiterhin erwünscht auf das Postkonto 10-15000-6, Vermerk «Sahel».

«Glückskette aktuell» vom 24.6.12: Lebensmittel für Kinder in Burkina Faso »

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Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

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Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

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