Sahel

Sahel: Hungersnot vorerst abgewehrt

  • 19.07.2012
  • Sahel

© HEKS, Annette Boutellier

Im Sahel bleibt die Situation kritisch. Dank dem frühzeitigen Erkennen der Nahrungsmittelkrise konnte vorerst das Schlimmste verhindert werden. Die Glückskette und ihre Partnerhilfswerke verfolgen die Ereignisse weiterhin aufmerksam. Über eine halbe Million Spenden sind bisher eingegangen und werden in der Nothilfe eingesetzt.

Die nationalen Regierungen und die internationale Gemeinschaft hat im Sahel rasch reagiert und mit der gezielten Verteilung von Nahrungsmitteln, «Cash for Work» Programmen, Unterstützung im Anbau von Gemüse und Getreide und weiteren Hilfsprojekten eine Hungersnot vorerst verhindert. Die Situation bleibt aber prekär und in gewissen Regionen sind Menschen nach wie vor auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Fünf Partnerorganisationen der Glückskette engagieren sich deshalb nach wie vor in der Nothilfe und tragen dazu bei, dass das immer noch bestehende Leid gelindert werden kann. Der Zugang zu konfliktbetroffenen Zonen ist jedoch gegenwärtig nicht gewährleistet.

Alle hoffen, dass sich die Situation mit dem nun einsetzenden Regen weiter entspannt und dass die nächste Ernte gut ausfällt.

Spenden sind weiterhin erwünscht auf das Postkonto 10-15000-6, Vermerk «Sahel».

    Die Glückskette ist eine Stiftung, gegründet auf Initiative der SRG SSR | Partnerschaft & Zusammenarbeit

    • Privatradios Pro
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    Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» (PPG)

    Privatradios Pro

    13 Privatradios in der Deutschschweiz haben sich zur Vereinigung «Privatradios pro Glückskette» zusammengeschlossen und unterstützen aktiv Spendenaufrufe, Sammeltage und weitere Aktivitäten der Glückskette. 

     

     

     

    Keystone

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    Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Dank der Partnerschaft mit der international tätigen Schweizer Bildagentur Keystone verfügt die Glückskette jederzeit kostenlos über ein umfassendes Angebot an aktuellen Bildern.

    Keystone wirft einen Schweizerischen Blick auf unser Land und die Welt. Mit einem Team von 20 festangestellten Fotografinnen und Fotografen in der ganzen Schweiz und internationalen Partneragenturen wird sichergestellt, dass kein aktuelles Ereignis verpasst wird. Als grösste Bildagentur der Schweiz verfügt Keystone ausserdem über einen fast unendlichen Fundus zur sozialen Geschichte der Schweiz (rund 11 Millionen Archivbilder).

     

    Swisscom

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    Ein nationaler Sammeltag der Glückskette ist ohne das Telefondispositiv von Swisscom undenkbar: zwischen 120 und 150 Telefonleitungen werden – regional sortiert – in sechs Sammelzentralen – die ebenfalls von der Swisscom ausgerüstet werden – geleitet. Am Tsunami-Sammeltag beispielsweise wurden so über 70'000 Anrufe bewältigt. Diese Dienstleistung ist an Sammeltagen gratis.

    Das Internet als Kommunikationsmittel ist auch bei der Glückskette zentral. Die Swisscom AG unterstützt deshalb Jahr für Jahr den Internetauftritt der Glückskette mit einem namhaften Betrag. Swisscom (früher PTT) ist seit über sechzig Jahren treue Partnerin der Glückskette.

    SRG SSR

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    Die Glückskette entstand 1946 als Radiosendung in der Westschweiz – ihre erste Sammlung galt Waisenkindern des 2. Weltkriegs. Die Idee wuchs und wuchs und 1983 wurde die Glückskette eine von der SRG initiierte Stiftung. Die Glückskette ist heute eine Stiftung, welche Spenden sammelt für humanitäre Hilfsprojekte nach wie vor angeführt durch die SRG SSR.

    An nationalen Solidaritäts- und Sammeltagen ist die «Glückskette» der Ausdruck von Solidarität und Hilfe der gesamten Bevölkerung in der ganzen Schweiz. Dies ist nur möglich, weil die SRG SSR ihre Sendungen kostenlos der Glückskette zur Verfügung stellt. Die Glückskette ist selber – mit wenigen Ausnahmen – keine Hilfsorganisation, sondern ein Solidarwerk, welches zurzeit mit  25 Schweizer Hilfswerken zusammenarbeitet.

    Die Verbundenheit mit der SRG SSR zeigt sich darin, dass die Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RTR und RSI alle mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten.